Archivierter Artikel vom 22.11.2011, 06:00 Uhr
Rheinland-Pfalz

Kaum eine Handbreit Wasser unterm Kiel

Dem Rhein geht das Wasser aus: Nach der langen Trockenperiode des sonnigen Herbstes gleicht der Fluss vielerorts einer Steinwüste. Was viele neugierige Blicke anlockt, ist für die Transportschifffahrt ein finanzielles Desaster.

Anziehungspunkt für viele Schaulustige ist derzeit der Rhein, der wie hier am Jungfrauengrund gegenüber von Oberwesel aufgrund der Trockenheit extremes Niedrigwasser führt.

Suzanne Breitbach

Die Sandbänke bei „Sieben Jungfrauen“ in Oberwesel treten derzeit besonders markant hervor

Werner Dupuis

Trockenen Fußes kann man an einigen Stellen mitten auf den Fluss laufen

Werner Dupuis

Normalerweise ist dies keine Steinwüste, sondern eine Insel – das Urmitzer Werth.

Ulf Steffenfauseweh

Was die einen erfreut, macht den anderen zunehmend Sorge: Die Berufsschiffahrt erleidet heftige Einbußen. (hier Niedrigwasser im Rhein bei Bad Breisig)

Gausmann

Bei Niedrigwasser (hier südlich von Bacharach) sind zwar viele Schiffe auf dem Rhein unterwegs, aber derzeit nur mit 20 Prozent Landung

Thomas Torkler

Nichts los im Oberweseler Hafen. Hier wird nichts verladen, denn die Gefahr sich fest zu fahren, ist zu groß für die Schiffe

Suzanne Breitbach

In Oberwesel sieht man deutlich, wie wenig Wasser der Rheinderzeit führt

Suzanne Breitbach

Auch für die Fährbetriebe verschärft sich die Situation

Gausmann

Kaum noch Ufer in Sicht für die Fähre bei Bad Breisig

Gausmann

Der Rhein zeigt seine „Knochen“

Gausmann

Noch kann die Fähre bei Bad Breisig ihren Anleger erreichen

Gausmann

... aber nur knapp

Gausmann

Rheinland-Pfalz – Dem Rhein geht das Wasser aus: Nach der langen Trockenperiode des sonnigen Herbstes gleicht der Fluss vielerorts einer Steinwüste.

Was viele neugierige Blicke anlockt, ist für die Flusskapitäne bares Geld: Zwar können die Fähren am Rhein zum größten Teil – wie hier in Bad Breisig – bei Pegelständen zwischen mittlerweile nur noch 67 (bei Andernach) beziehungsweise 57 (bei Kaub) noch fahren, für die Transportschifffahrt kommt es jedoch knüppeldick. So können die Frachter derzeit nur mit 20 Prozent der sonst üblichen Last beladen werden.