Archivierter Artikel vom 21.04.2015, 12:51 Uhr
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Kangal: Ein Herdenschutzhund türkischer Abstammung

Der Kangal ist eine Hunderasse, die aus der Türkei stammt. Der Kangal stammt vermutlich von Herdenschutzhunden der Nomaden ab, die bis etwa 1300 n. Chr. von Zentralasien nach Anatolien zogen. In seiner heutigen Form gibt es ihn wohl seit dem 12. Jahrhundert – seitdem wird er zum Schutz der Schafherden insbesondere in der Region um Sivas und in Ostanatolien eingesetzt wird. Dort liegt auch die Stadt Kangal, nach der die Rasse benannt ist. Der Körper der Kangals ist lang, massig und muskulös, ein ausgewachsener Hund kann eine Widerristhöhe von bis zu 80 Zentimetern erreichen. Die Fellfarbe ist weitgehend einheitlich und reicht von creme bis dunkelgrau. Die Maske und auch die Ohren sind in der Regel schwarz. In erster Linie ist der Kangal ein Herdenschutzhund, er wird aber auch als Wachhund und in der Türkei als Diensthund eingesetzt. In Deutschland wird der Kangal in zwei Bundesländern – in Hamburg und in Hessen – als „vermutlich gefährlicher Hund“ eingestuft. Quelle: Wikipedia

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