Jugendliches Aufbegehren: „Kindertragödie“

Entstanden vor mehr als 100 Jahren als Kritik an bürgerlicher Doppelmoral, haben die Themen aus Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“ keineswegs an Brisanz und Aktualität eingebüßt.

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Die „Kindertragödie“ erzählt von dem komplizierten Weg des Erwachsenwerdens, und auch in der heutigen – ach so aufgeklärten – Zeit bleibt das Erleben der ersten Liebe und das Erkunden der eigenen Sexualität eine auf- und erregende Angelegenheit.

Die jungen Darsteller des Koblenzer Jugendtheaters stellen sich dabei den Herausforderungen des Heranwachsens zwischen Schule und Elternhaus, Anpassung und Rebellion, Glück und Verzweiflung. In rockigen bis gefühlvollen Songs, die musikalisch und inhaltlich den Bogen zur Gegenwart schlagen, brechen die Jugendlichen unter anderem am Freitag, 27. September, 19.30 Uhr, in der Kulturfabrik in Koblenz aus der Realität des Stückes aus und fassen in Worte, was sie sonst nicht aussprechen dürfen.

Info: www.kufa-koblenz.de