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Invictus – Unbezwungen

Clint Eastwood (79) schätzt Südafrikas ersten schwarzen Präsidenten Nelson Mandela als Ausnahmepolitiker und ungewöhnlichen Menschen. Nach dessen Befreiung aus jahrzehntelanger Apartheidhaft vor 20 Jahren sei er nicht als Rächer, sondern Versöhner angetreten.

Eine vergleichbare Lichtgestalt sei heute am politischen Horizont nicht erkennbar, sagte der Regisseur und Schauspieler der "Frankfurter Rundschau" (Donnerstagausgabe). Von dem schwarzen Politiker handelt Eastwoods neuer Film "Invictus", in dem es um die Rolle Mandelas (91) beim symbolkräftigen Sieg der Rugby- Weltmeisterschaft durch den jungen Nach-Apartheid-Staat 1995 ging. Anders als der auf Ausgleich bedachte Mandela prägten heute machtbesessene Karrieristen die Politik.

Eastwood, der von 1986 bis 1988 Bürgermeister seiner Heimatstadt Carmel war, betonte: "Überall trifft man auf diesen Typus: Die Leute kommen ins Amt und dann verwenden sie ihre Zeit darauf, wiedergewählt zu werden; Mandela dagegen hat einfach seine Zeit darauf verwandt, immer nur sein Bestes für das Land zu geben."

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