Archivierter Artikel vom 23.06.2013, 19:57 Uhr

Insgesamt 250 000 Besucher beim Rheinland-Pfalz-Tag in Pirmasens

Pirmasens feiert sich und wird gefeiert – etwa 100 000 Menschen kamen zum Ende des Rheinland-Pfalz-Tages am Sonntag. Ministerpräsidentin Dreyer bringt aber auch die Probleme der Stadt zur Sprache.

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Pirmasens (dpa/lrs) – Musik, Show und etwas Politik: Etwa 100 000 Menschen sind am Sonntag nach Pirmasens geströmt, um beim traditionellen Festumzug zum Abschluss des Rheinland-Pfalz-Tages dabei zu sein. Mehr als 100 Städte, Landkreise, Vereine und Verbände waren an dem Zug durch die Innenstadt von Pirmasens beteiligt. Damit geht das Landesfest nach drei Tagen offiziell zu Ende. Nächstes Jahr richtet Neuwied den Rheinland-Pfalz-Tag aus.

Seit dem Start am Freitag besuchten nach Angaben des Landes insgesamt 250 000 Menschen die zahlreichen Fernseh- und Musikbühnen sowie Dutzende Ausstellungen und Präsentationen. Unter den Gästen war auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). Sie dankte den Menschen aus Pirmasens für ihre Gastfreundschaft beim 30. Rheinland-Pfalz-Tag. „Sie haben dieses Landesfest zu einem Unvergesslichen gemacht“, sagt Dreyer am Sonntag in Pirmasens.

Dreyer wies auch auf die Probleme der Stadt hin: die Umwälzungen in der örtlichen Schuhindustrie, den Abzug des Militärs sowie der starke Bevölkerungsrückgang. Sie lobte das Engagement von Unternehmern aus Pirmasens und hob die Rolle des Landes bei der Bewältigung des Strukturwandels hervor: „200 Millionen Euro Landesmittel seit 1997 für die Stadt, das ist ein klares Bekenntnis des Landes zu Pirmasens.“ Pirmasens hat die höchste Arbeitslosenquote sowie die höchste Zahl von Privatinsolvenzen im Land.