Hintergrund: Die Mainzer Rheintore

Die Mainzer Rheintore sind als Teil der linksrheinischen Befestigungsanlagen erst im Zuge der Rheinufererweiterung zwischen 1873 und 1879 unter Federführung von Stadtbaumeister Eduard Kreyßig errichtet worden.

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Die Mainzer Rheintore sind als Teil der linksrheinischen Befestigungsanlagen erst im Zuge der Rheinufererweiterung zwischen 1873 und 1879 unter Federführung von Stadtbaumeister Eduard Kreyßig errichtet worden.

Es gab eine mit Schießscharten versehene durchgehende Mauer mit Eisengitterzaun. Sie wurde von zwölf Toren aus dicken Sandstein-Mauern mit Durchlässen für Fußgänger und Fahrverkehr unterbrochen. In Kriegszeiten konnten die Öffnungen mit dicken Stahlblechen verschlossen werden.

Die Bekrönung des Raimunditores stellt den hessischen Löwen dar, der den Wappenschild des Großherzogtums Hessen-Darmstadt in seinen Pranken hält.