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    Gutenberg-Pokal: Starter aus den USA waren begeistert

    Sportakrobatik SAV Laubenheim feiert beim eigenen internationalen Turnier zwei Siege. Zur EM 2012 sollen es noch mehr Paare schaffen.

    Die Sportakrobatinnen Felicitas Müller-Haberstock (unten) und Tamara Kruse gelten beim SAV Laubenheim im Moment als die hoffnungsvollsten Talente in der Gruppe der Juniorinnen.
    Die Sportakrobatinnen Felicitas Müller-Haberstock (unten) und Tamara Kruse gelten beim SAV Laubenheim im Moment als die hoffnungsvollsten Talente in der Gruppe der Juniorinnen.
    Foto: Bernd Eßling

    Laubenheim - Zum Abschluss des Gutenberg-Pokals am Wochenende in der Laubenheimer Riedsporthalle bedankte sich eine der amerikanischen Betreuerinnen in gebrochenem Deutsch bei Martina Reinhardt. „Wir lieben es und kommen nächstes Jahr sicher wieder. Es ist sehr deutsch.“ Interpretationsbedürftig, auf jeden Fall nett gemeint. Die ausländischen Vereine, allen voran die amerikanischen, waren begeistert von dem Turnier für Sportakrobaten, das Reinhardt mit ihren Helfern vom SAV Laubenheim bereits zum 13. Mal veranstaltet hat. Mit USA-Fahnen, Shirts und lautem Getöse bei jedem Auftritt eines amerikanischen Teams sorgten die Zuschauer und Begleiter aus den USA für gute Stimmung in der Halle.

    Riesige organisatorische Aufgabe

    Zu den vier amerikanischen Vereinen gesellten sich Klubs aus Bulgarien und Dänemark. Der Gutenberg-Pokal war auch 2012 wieder ein wichtiger internationaler Event. Über 200 Sportler, verteilt auf drei Tage, nahmen am Turnier teil und stellten die Veranstalter vor eine große organisatorische Aufgabe. „Wir haben im Jahr 2000 mit nur einem Wettkampftag angefangen, mittlerweile sind es drei. Und mehr sollten es auch nicht werden“, sagte Reinhardt, für die die Laubenheimer Kapazitätsgrenze eindeutig erreicht ist.

    In 22 verschiedenen Klassen traten die Sportler und Sportlerinnen an, von den jüngsten Altersklassen (Age Group) und Jugend bis zu den Junioren und Senioren. Dabei sprangen für den SAV zwei Siege heraus: Sarah Heil und Katrin Schillinger siegten konkurrenzlos in der B-Klasse W2, Katrin Gerlach, Maike Gerlach und Lena Gebhard gewannen in der B-Klasse W3. Um Ergebnisse sei es den Laubenheimer beim Heimturnier aber ohnehin nicht gegangen, erklärte Orlin Kiselichki, einer der SAV-Trainer. Zwei Wochen vor der Deutschen Meisterschaft in Ebersbach sei der Gutenberg-Pokal zur Kontrolle gedacht, sagte der gebürtige Bulgare, der seine Frau Antoaneta dreimal zum Weltmeistertitel gecoacht hat. Diesmal war Antoaneta Kiselichki als Kampfrichterin aktiv und bewertete unter anderem die Laubenheimer Hoffnungsträger für die DM in zwei Wochen und die Europameisterschaft 2013.

    Neue Elemente ausprobieren

    Allen voran Felicitas Müller-Haberstock und Tamara Kruse, die sich in Laubenheim nur dem bulgarischen Paar Kecheva/Dzhumeva (ZSKA Sofia) geschlagen geben mussten, gelten als große Hoffnung in der Klasse Junioren Damenpaar bis 18 Jahre. „Wir wollten bei diesem Turnier und auch bei der DM neue Elemente ausprobieren, wollen eine schöne Choreographie erstellen und alles sauber einüben. Die Platzierung ist erst einmal egal“, sagte Kiselichki.

    Mehr Paare zur EM bringen

    Die Laubenheimer Sportlerinnen und Sportler werden in den kommenden Wochen viele Wettkämpfe bestreiten, um immer wieder die Möglichkeit zur Einübung unter Wettkampfbedingungen zu bekommen und Rückmeldung zu erhalten. „Unser Ziel ist es, noch mehr Paare und Gruppen zur EM zu bekommen. Es gibt viele andere, die auch hart trainieren, und sich das verdient hätten“, erklärte Kiselichki, der sich mit zwei Damenpaaren bei der EM 2013 nicht zufrieden geben will.  Kevin Hubrath

    Sportakrobatik: Für jeden Fehler gibt es Abzüge: Sportakrobatische Wettkämpfe werden in vier Altersklassen (Age- Gruppe, Jugend, Junioren und Senioren) unterteilt. Entscheidend für die Einteilung in eine der Altersklassen ist das Alter des Untermannes/der Unterfrau, wobei der Altersunterschied zwischen den Sportlern nicht mehr als sechs Jahre betragen darf. Die Age- und Jugend-Akrobaten turnen zwei Übungen (Balance-Übungen, also statische Elemente und Tempo-Übungen mit dynamischen Elementen), bei Junioren- und Senioren-Akrobaten kommt die kombinierte Übung hinzu. Eine weitere Unterteilung kann man vornehmen in die Klassen „Paare“ und „Gruppen“. Gewertet wird pro Übung von der Bestnote 10,00 rückwärts; das heißt, für jeden Fehler gibt es Abzüge. Die Kampfrichter bewerten die Schwierigkeit der Übung, die technische Ausführung und die artistische Komponente. Die Übungen werden einzeln bewertet, aber am Ende zu einer Gesamtnote addiert, durch die der Gesamtsieger ermittelt wird.

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