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    Ernüchterndes Debakel beim Tabellenletzten

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    Was gegen den FCK noch funktioniert hatte, klappte bei Makkabi nicht: Thomas Wagner (r.) und die DJK Nieder-Olm erlebten ein Debakel.
    Was gegen den FCK noch funktioniert hatte, klappte bei Makkabi nicht: Thomas Wagner (r.) und die DJK Nieder-Olm erlebten ein Debakel.
    Foto: Bernd Eßling/Arc

    "Vielleicht hat sich der ein oder andere gedacht, dass wir mit dem Tabellenletzten nicht viel Mühe haben würden", sagte Lars Wessel nach dem Spiel bei Makkabi Frankfurt. "Ich weiß aber nicht, woher eine solche Einstellung kommen könnte." Schließlich war den Olmern selbst erst eine Woche zuvor der erste Saisonsieg gelungen. Und mehr wurden es auch am sechsten Spieltag nicht - die DJK erlebte in Frankfurt ein 71:109 (43:45)-Debakel.

    "Ich habe mich auch gefragt, was in der zweiten Halbzeit mit uns los war", sagte Wessel. "Ich kann es mir nicht erklären."

    Nach ordentlichen 20 Minuten lagen die Rheinhessen lediglich mit zwei Punkten zurück. Bis dahin, berichtete der Coach, hätte seine Mannschaft sicher beim Rebound etwas besser arbeiten können, "und in der Defensive kamen die Hilfen manchmal zu spät. Sonst hätten wir auch mit sechs bis acht Punkten vorne liegen können."

    Mit Beginn des dritten Viertels jedoch ging bei der DJK nichts mehr. Innerhalb von drei Minuten bauten die Frankfurter ihre Führung auf elf Punkte aus, bevor die Nieder-Olmer ihren ersten Korb nach der Pause erzielten, zu dem sich für längere Zeit kein zweiter gesellte. In der 27. Minute führte Makkabi nach einem 22:2-Lauf mit 67:45. "Danach", sagte Wessel, "war die Messe gelesen."

    Diesen Einbruch führte der Coach vor allem darauf zurück, dass seine Mannschaft gegen die Frankfurter Zonenverteidigung zu passiv agiert habe. Dabei hatte der 1.FC Kaiserslautern eine Woche zuvor über die kompletten 40 Minuten hinweg eine Zone gespielt, "und wir haben uns trotzdem durchgesetzt". Diesmal jedoch fehlten Biss und Ideen. "Und wenn wir versucht haben, den Ball durchzustecken, haben wir meistens einen Frankfurter Fastbreak eingeleitet", monierte Wessel. "Wir waren zu langsam, zu lethargisch, zu unentschlossen. Der Gegner konnte immer wieder dazwischengehen."

    Irgendwann im Verlauf dieser Partie wäre es Wessel lieber gewesen, seine Mannschaft hätte bei jedem Angriff die 24-Sekunden-Uhr ablaufen lassen "und dann von mir aus dem Gegner den Ball gegeben". Auf diese Weise wäre womöglich noch eine Niederlage im Rahmen des Erträglichen zu bewerkstelligen gewesen - nicht ganz uninteressant für einen möglichen direkten Vergleich am Saisonende. "Den werden wir sicher nicht mehr gewinnen", sagte der enttäuschte DJK-Trainer. "Wir hatten zu viele schnelle Abschlüsse, zu viele Einzelaktionen, weil jeder den Helden spielen wollte und haben Makkabi dadurch Fastbreaks ermöglicht."

    In der 34. Minute lagen die Nieder-Olmer 65:81 zurück. "Noch ganz manierlich", sagte Wessel. "Der Rest war indiskutabel."

    Peter H. Eisenhuth

    DJK Nieder-Olm: Arterbery (19), Figgemeier (1), Grunenberg (5), Heidger (2), Jörgensen (8/1 Dreier), Leinhaas, Trenz 6), Volarevic (4), Wagner (23/2), Wolf (3).

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