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Westerwaldkreis

Ergebnisse im Wahlkreis 204: Nick und Weber ziehen wieder in Bundestag ein

Von Markus Müller
Die Wäller Wahlhelfer hatten am Sonntagabend alle Hände voll zu tun.  Foto: Röder-Moldenhauer
Die Wäller Wahlhelfer hatten am Sonntagabend alle Hände voll zu tun. Foto: Röder-Moldenhauer

Die Auszählung der Briefwahl in der Verbandsgemeinde Montabaur verzögerte das Ergebnis der Bundestagswahl im Wahlkreis 204 Montabaur bis in den späten Abend. Kurz nach 23 Uhr stand es aber vorläufig fest.

Lesezeit: 3 Minuten
 Zum zweiten Mal holte sich Andreas Nick (CDU) den Wahlkreis 204 Montabaur, der den Westerwaldkreis und fünf Verbandsgemeinden des Rhein-Lahn-Kreises umfasst. Der Christdemokrat bekam zwar nur noch 43,3 Prozent der Erststimmen, liegt damit aber immer noch klar vor Mitbewerberin Gabi Weber (SPD). Sie kam aber immerhin noch auf 29,8 Prozent der ...
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Redaktionsleiter Markus Müller kommentiert: Dem Denkzettel muss Lernen folgen

Die beiden Westerwälder Bundestagsabgeordnete haben in den vergangen vier Jahren offenbar in Berlin gute Arbeit für die Region geleistet. Zwar mussten Verluste hinnehmen, aber das entspricht in etwa den Verlusten, die ihre Parteien bundesweit hinnehmen mussten. So weit, so gut. Zu denken geben muss einem das auch regional gute Abschneiden der Alternative für Deutschland. Fast durchweg zweistellige Prozentzahlen, mehr als 20 Prozent in einigen Wäller Gemeinden, in fast allen Verbandsgemeinden zweistellige Ergebnisse und in sechs der zehn VGs drittstärkste Kraft – und das alles ohne einen den Wahlkampf prägenden Direktkandidaten. Wo würden die Ergebnisse der Direktkandidaten – auch bei den kleineren Parteien – liegen, wenn es einen AfD-Bewerber gegeben hätte? Klar, das ist alles Spekulation, und das große Theater spielt noch in Berlin. Aber die Stunde der Wahrheit wird spätestens mit den Kommunalwahlen 2019 kommen. Hier könnte die AfD mit Macht in Räte und Kreistag vordringen. Hier müssen gerade die großen Parteien aus dem Denkzettel lernen, den die Wähler ihnen gegeben haben.

E-Mail: markus.mueller@rhein-zeitung.net