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Englandreise, Tag 7: Hechtsheimer schenken Briten einen ein

Hechtsheim/Watford – An Tag sieben der Traktor-Tour nach England kredenzt das Mainzer Team erlesene Weine.

Tag 7: Heute laden die Mainzer zu einer Weinprobe in Watford. Die Teilnehmer haben einen Mordsspaß an den beiden Versionen, die ihnen geboten werden: Konrad Meier referiert ausgiebig über den jeweiligen  Wein, Anbaugebiete, Produktionsmethoden und das Weingeschäft – in Deutsch.  Hans-Peter Bohland übersetzt die Fachbegriffe relativ frei und würzt das ganze  mit kleinen Anekdoten, was Konrad feststellen lässt: „Soviel habe ich doch gar  nicht erzählt und das war doch gar nicht so lustig".
Tag 7: Heute laden die Mainzer zu einer Weinprobe in Watford. Die Teilnehmer haben einen Mordsspaß an den beiden Versionen, die ihnen geboten werden: Konrad Meier referiert ausgiebig über den jeweiligen Wein, Anbaugebiete, Produktionsmethoden und das Weingeschäft – in Deutsch. Hans-Peter Bohland übersetzt die Fachbegriffe relativ frei und würzt das ganze mit kleinen Anekdoten, was Konrad feststellen lässt: „Soviel habe ich doch gar nicht erzählt und das war doch gar nicht so lustig".

Hechtsheim/Watford – Besuch im Watford Town Center und eine Weinprobe: Hans Peter Bohland berichtet von Tag 7 der Hechtsheimer Traktorreise nach England:

„Der Tag beginnt wieder mit einem gesunden Frühstück. Mittlerweile sind wir an das Frühstück gewöhnt und lassen das zweite (Hechtsheimer) Frühstück im Wohnwagen ausfallen. Weil wir abends die Weinprobe machen, planen wir nur einen Besuch des Watford Town Center ein.

Zunächst fahren wir mit Norman auf dem Traktor zur Town Hall. Dort holen wir den Schlüssel zu Cheslyn Garden, wo die Weinprobe stattfinden soll. Wir fahren dann zu Cheslyn Garden, bereiten alles für die Weinprobe vor und fahren nach einem Rundgang durch den kleinen Park zurück.

Danach nehmen wir den Bus zum Town Center und spazieren durch die Harlekin Mall. Dort haben Konrad und Hans-Peter mit anderen Hechtsheimer Winzern vor drei Jahren Weine ausgeschenkt. Wir suchen nach einem Restaurant mit Fish & Chips. Vergeblich. Wir landen ausgehungert bei einem Italiener und bestellen das Sonderangebot. Endlich kommen die Pizzen (Karl: „So lange kann das doch nicht dauern, bis die die Babbedeckel heiß gemacht haben!") und sie kommen tatsächlich geschmacklich Karls Beschreibung sehr nah.

Nach einer für vier Männer typischen Situation (einer setzt sich auf eine Bank und drei andere laufen ohne Absprache jeweils in andere Richtungen) hat Karl ein Geschenk für seine Frau gekauft, Hans-Peter den letzten Bericht an die Mainzer Rhein-Zeitung geschickt. Bei der Rückfahrt im Bus werden wir als einzige Fahrgäste vom Fahrer angesprochen. „Wo wollten Sie eigentlich hin?" „Garston Lane" Fahrer: „Oh, da sind wir eben weggefahren, ich lasse sie da vorne an der Ecke raus!" Und das war genau die Ecke Garston Drive, wo wir hin mussten – Glück gehabt. Was wohl ein Mainzer Busfahrer gemacht hätte? So sind wir zum Glück pünktlich zur unserer Weinprobe im Cheslyn House.

Norman eröffnet die Weinprobe mit einer kleinen Einführung. Unter den Teilnehmern ist auch Watford Borough Counciller Jackie Connel, eine neue Stadträtin von Watford. Hans-Peter gibt zunächst einen kurzen, launischen Bericht über die Entstehung der Idee, die Vorbereitungen und die Traktor-Tour.

Die Teilnehmer haben einen Mordsspaß an den beiden Versionen, die ihnen bei der Weinprobe geboten werden: Konrad Meier referiert ausgiebig über den jeweiligen Wein, Anbaugebiete, Produktionsmethoden und das Weingeschäft – in Deutsch. Hans-Peter Bohland übersetzt die Fachbegriffe relativ frei und würzt das ganze mit kleinen Anekdoten, was Konrad feststellen lässt: „Soviel habe ich doch gar nicht erzählt und das war doch gar nicht so lustig". Die Weine werden großzügig ausgeschenkt und nach dem fünften, sechsten Glas ist die englische Stimmung schon recht ausgelassen. Zwischendurch bringen wir als die „Prosackos" (wir sind alle in der Hechtsheimer Theatergruppe) manchen Sketch. Vor allem Hans Krämer läuft zur Hochform auf und erfreut die Damen mit seinem unvergleichlichen Charme.

Den Teilnehmern munden die Weine ausgezeichnet und so entsteht der Wunsch, vom einen oder anderen Wein etwas mitzunehmen. Unser Woikönig, dem die Briten stets gebührend huldigen: „Ups, da bleibt ja nicht mehr genug für unsere Resttour." Gegen 23 Uhr ist die Probe beendet und wir beschließen den Abend beim bereits bekannten „rheinhessischen Müsli" im Wohnwagen.

Erkenntnis des Tages: Für neu gewonnene Freunde muss man schon mal ein (Wein-) Opfer bringen."

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