Archivierter Artikel vom 10.09.2012, 06:19 Uhr
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Mainz

„Elektra“ oder: Eine Frage des Respekts

Ein letztes Aufbäumen des Orchesters, Elektra liegt tot am Boden, ihre Schwester Chrysothemis auch, Licht aus: In das Luftholen nach 110 prallen Theaterminuten im Großen Haus des Staatstheaters ruft ein Premierenbesucher seinen Protest taktisch gut platziert: „Was ein Quatsch!“ Dass die Inszenierung von Tilman Knabe auch Protest ernten wird, war eigentlich klar. Bei „Elektra“ passt Knabes Instrumentarium recht gut

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