Archivierter Artikel vom 15.10.2012, 09:03 Uhr
Frankfurt

Ein Jahr Frankfurter Landebahn: Gegner machen zur Landtagswahl mobil

Der Streit um die neue Landebahn am Frankfurter Flughafen hält ein Jahr nach Eröffnung der Piste an. Die Gegner wollen ihren Protest mindestens bis zur Landtagswahl Ende 2013 fortsetzen, wie die Sprecherin der Bürgerinitiativen, Ingrid Kopp, sagte.

Eine Lufthansa-Maschine setzt zur Landung auf der Landebahn Nordwest an.
Eine Lufthansa-Maschine setzt zur Landung auf der Landebahn Nordwest an.
Foto: DPA

Frankfurt – Der Streit um die neue Landebahn am Frankfurter Flughafen hält ein Jahr nach Eröffnung der Piste an.

Die Gegner wollen ihren Protest mindestens bis zur Landtagswahl Ende 2013 fortsetzen, wie die Sprecherin der Bürgerinitiativen, Ingrid Kopp, sagte: „Wir werden unsere starke Macht im Wahljahr nutzen und nur echte Volksvertreter unterstützen.“ Bewegung erwarten die Initiativen vor allem von der SPD, die mit einem flughafenkritischen Kurs bereits die Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt gewonnen hatte. Dagegen setzt der Betreiber Fraport auf Expansion: Die Zahl der Flugbewegungen soll von derzeit rund 490.000 auf mehr als 700.000 im Jahr steigen.