Archivierter Artikel vom 19.02.2013, 04:52 Uhr
Plus
Mainz

Ein großer Preis für eine fiese Echse

Georg Schramm schaut skeptisch hinab auf die illustren Gäste im Unterhaus. „Wir haben bei der Verleihung des Deutschen Kleinkunstpreises sehr viele Freikarten zu vergeben, und es gibt kein schlechteres Publikum als eins, das nicht zahlt“, meint er. Per „Warm-up“ – das Wort geht ihm nur schwer über die Lippen – soll der Kabarettist nun die Stimmung anheizen. Aber angesichts des aufbrandenden Applauses stellt er halb tadelnd fest: „Das ist nicht nötig. Sie haben offenbar schon reichlich die Bar frequentiert.“

Lesezeit: 2 Minuten