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    Die Kinostarts vom 30. Mai: Chaos, Stars und Liiiiiiebe!

    Das Ende einer feuchtfröhlichen Chaos- und Kater-Reihe, eine Starparade aus Hollywood für den Tag der Tage und eine Ode an die Liebe mit Ben Affleck und Olga Kurylenko – diese Woche starten "Hangover 3", "The Big Wedding" und "To the Wonder" in unseren Kinos. 

    Das Ende einer feuchtfröhlichen Chaos- und Kater-Reihe, eine Starparade aus Hollywood für den Tag der Tage und eine Ode an die Liebe mit Ben Affleck und Olga Kurylenko – diese Woche starten "Hangover 3", "The Big Wedding" und "To the Wonder" in unseren Kinos.

    «Hangover 3»: Das große Finale

    Es geht zurück zum Anfang, dorthin, wo alles begann: nach Las Vegas. 2009, im ersten Teil der «Hangover»-Reihe, durften Phil, Stu, Alan und Doug im Spielerparadies einen so feucht-fröhlichen wie chaotischen Junggesellenabschied erleben. 2011 («Hangover 2») ging es nach Thailand, wo man es mit Drogenhändlern zu tun bekam. Zwei Jahre sind vergangen, und alle haben sich erholt. Nur Alan, das schwarze Schaf des Quartetts, ist weiter unzufrieden. Dringend braucht er die Hilfe seiner Kumpel, die sich schließlich mit ihm erneut nach Las Vegas aufmachen. Auch der dritte und letzte Teil der Serie wurde von Todd Phillips inszeniert, Bradley Cooper («Silver Linings») ist genauso wieder mit dabei wie Zach Galifianakis und Ed Helms. 

    «The Big Wedding»: Hochzeitskomödie mit Starbesetzung

    Don (Robert De Niro) und Ellie (Diane Keaton) sind seit zig Jahren geschieden. Doch für die geplante Hochzeit ihres kolumbianischen Adoptivsohnes Alejandro (Ben Barnes) müssen sie noch einmal heiles Familienglück vortäuschen. Sehr zum Ärger von Dons Lebensgefährtin (Susan Sarandon) und der Braut Missy (Amanda Seyfried). Kein Wunder, dass die Feier zum totalen Hochzeitsfiasko ausartet. Der amerikanische Regie-Neuling Justin Zackham, der zuvor das Drehbuch für die Buddy-Komödie «Das Beste kommt zum Schluss» lieferte, konnte eine hochkarätige Schauspielerriege gewinnen. Robin Williams, Katherine Heigl und Topher Grace mischen ebenfalls mit.

    «To the Wonder»: Ein filmisches Liebesgedicht  

    Lässt sich der erste Zauber der Liebe auf immer und ewig erhalten? Dieser für alle Paare wesentlichen Frage spürt Regisseur Terrence Malick, zwei Jahre nachdem er in Cannes für «The Tree of Life» die Goldene Palme erhalten hat, in «To the Wonder» nach. In einem Reigen assoziativer Bilder und Dialogfetzen beobachtet er Neil (Ben Affleck) und Marina (Olga Kurylenko). Die Beiden genießen das Leben gemeinsam mit Marinas zehnjähriger Tochter aus einer anderen Beziehung. Beide wollen alles Vergangene vergessen. Doch das geht natürlich nicht. Auch der Versuch, sich so etwas wie eine Insel fern des Alltags zu schaffen, scheitert. Doch sie geben nicht auf und hoffen, das Wunder der Liebe erhalten zu können. Fern gängiger Erzählmuster versucht Malick, so Unfassbares wie eine tiefe emotionale Verbundenheit sichtbar und begreifbar zu machen. 

    «Playoff»: Eine deutsch-israelische Sportgeschichte

    Filme wie «Die syrische Braut» und «Lemon Tree» haben den israelischen Filmemacher Eran Riklis international bekannt gemacht. In «Playoff» erzählt der Regisseur eine deutsch-israelische Sportgeschichte - inspiriert von den Erlebnissen des israelischen Basketballcoaches und bundesdeutschen Nationaltrainers Ralph Klein (1931-2008). Im Film heißt die Hauptfigur Max Stoller - mit großer Ruhe und Ausstrahlungskraft von US-Schauspieler Danny Huston gespielt, dem Sohn von Regisseur John Huston. Vor allem in Israel sind Empörung und Unverständnis groß, als der deutschstämmige Mann, der Maccabi Tel Aviv zum Europameister machte, Ende der 70er Jahre ausgerechnet nach Frankfurt am Main, ins Land der Nazi-Täter, zurückkehrt. Dort will Stoller das deutsche Team olympiareif machen. Besonders Mannschaftskapitän Thomas (Max Riemelt) begegnet Stoller ablehnend. 

    «Nach der Revolution»: Liebesgeschichte aus Ägypten

    Ägypten im Februar 2011: Mahmoud gehört zu jenen Reitern, die von dem damaligen Präsidenten Husni Mubarak dazu aufgehetzt wurden, auf dem Tahrir-Platz gegen die Gegner des Regimes vorzugehen. Während des Angriffs fällt er vom Pferd, wird geschlagen und gedemütigt. Als Folge verliert der Familienvater seine Arbeit und wird von seinen Nachbarn als Verräter betrachtet. Da lernt er Reem kennen, eine junge moderne Ägypterin, die für die Rechte der Frau und der ärmeren Bevölkerung kämpft. Mit dem Film «Nach der Revolution» entwirft Regisseur Yousry Nasrallah eine ungleiche Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der ägyptischen Revolution. Der Film wechselt zwischen fiktiven und dokumentarischen Szenen und gibt Einblick in ein Land im Umbruch.

    «Zwei Mütter»: Halbdokumentarischer Film über lesbisches Paar

    Katja ist 43 und Isabella 37. Das verheiratete Paar wünscht sich ein Kind. Fast alle Samenbanken und Kliniken in Deutschland sind aus rechtlichen Gründen jedoch nicht dazu bereit, dem lesbischen Paar zu helfen. Zwar finden Isabella und Katja dann doch einen Arzt, die Befruchtungsversuche aber klappen nicht. Schließlich geraten die beiden Frauen an Männer, die für Geld ihr Sperma spenden. Die Entscheidung für einen geeigneten Spender und die damit einhergehenden Fragen belasten die Beziehung der Frauen weit mehr, als beide zunächst dachten. Regisseurin Anne Zohra Berrached hat den halbdokumentarischen Film auch mit Laiendarstellern besetzt. Bei der diesjährigen Berlinale wurde «Zwei Mütter» mit dem Dialogue-En-Perspective-Preis bedacht.

     «Die Lebenden»: Reise in die Vergangenheit

    Sita, die junge Hauptdarstellerin des Films «Die Lebenden» von Barbara Albert, begibt sich von Berlin aus auf eine Reise quer durch Europa. Die Österreicherin mit rumänischen Wurzeln sucht nach Spuren ihres Großvaters, einem ehemaligen SS-Mann. Für die 25-jährige Studentin der Germanistik geht es dabei auch um die Suche nach ihrer Identität. Bei der Reise in die Vergangenheit blickt Sita (Anna Fischer) immer tiefer hinein in die dunklen Abgründe ihrer Familiengeschichte. Die gebürtige Wienerin Barbara Albert hat schon Filme inszeniert wie «Fallen» oder «Nordrand». Premiere feierte «Die Lebenden» im Wettbewerb des 60. San Sebastián International Film Festivals.

    «Die wilde Zeit»: Mai 68 und seine Nachwehen

    Tagsüber drückt Gilles die Schulbank, nachts sprüht er zusammen mit seinem Freund Alain und seiner Freundin Christine systemkritische Parolen an die Wände. «Die wilde Zeit» von Olivier Assayas spielt im Jahr 1971 und handelt von den Nachwirkungen des Revolutionsmonats Mai 68. Der Film hat autobiografische Züge. Er lehnt sich an Assayas' 2005 erschienenes Buch «Une adolescence dans l'après-Mai. Lettre à Alice Debord» an. In dem Film erzählt der Regisseur («Carlos - Der Schakal») seine Jugend nach den Ereignissen im Mai 1968. Eine Zeit der freien Liebe und Drogen, in der die politische Linke noch stark war, aber auch zerstritten. Die Hauptrollen spielen Clément Métayer, Félix Armand und Lola Créton.

    «11 Freundinnen»: Doku über die Frauen-Fußball-WM

    Der dritte WM-Titel sollte her, das war das Ziel des Frauen DFB-Teams für das Turnier 2011 im eigenen Land. Als die Mannschaft im Viertelfinale gegen Japan ausscheidet, ist die Enttäuschung groß. In ihrer Dokumentation «11 Freundinnen» begleitet Regisseurin Sung-Hyung Cho («Full Metal Village») die Mannschaft, zeigt Training und Alltag, Euphorie und Enttäuschung. Viele Facetten des Frauenfußballs werden angerissen. Der Konflikt zwischen der Spielerin Birgit Prinz und Bundestrainerin Silvia Neid wird allerdings nur angedeutet. Der Film kommt nun erst zwei Jahre nach der WM ins Kino.

     

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