Archivierter Artikel vom 30.06.2012, 12:28 Uhr
Mainz

Die Hälfte der Brunnen fließen

Sponsoren und Bürgern sei Dank: 29 Brunnen sprudeln wieder. Das ist rund die Hälfte aller Mainzer Brunnen, die wegen Geldnot der Stadt abgestellt werden mussten.

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60 betriebsbereite Brunnen gibt es in Mainz, die meisten von ihnen bleiben erstmal trocken.

Bernd Eßling

Um aber vor allem die Innenstadt nicht so traurig aussehen zu lassen, werden Fastnachtsbrunnen (Foto), die Brunnen am Höfchen und am Fischtorplatz sowie der Klenk-Brunnen in der Kaiserstraße weiter sprudeln. Letzterer ist mit 36.000 Euro Sachkosten der teuerste der Riege. Er wurde der Stadt 1962 zum 2000. Geburtstag geschenkt.

Bernd Eßling

Am Höfchen.

Bernd Eßling

Wilde Tiere am Neubrunnen können's noch.

Bernd Eßling

Der Wasserspielplatz auf dem Goetheplatz lädt zum erfrischenden Spiel ein.

Bernd Eßling

Die Wasserspiele im Volkspark.

Bernd Eßling

Vor allem die Kinder freut es: Der Wasserspielplatz im Hartenbergpark hat Wasser...

Bernd Eßling

...dank einiger Sponsoren, die dem Grünamt finanziell unter die Arme greifen.

Bernd Eßling

Der Entenfänger am Flachsmarkt steht auf dem Trockenen.

Bernd Eßling

Ecke Flachsmarkt/Bauergasse: trübe Pfütze mit Müll.

Bernd Eßling

Die Fische am Fischtorplatz spucken noch.

Bernd Eßling

Der Brunnen auf dem Leichhof wirkt ohne Wasser eher trist.

Bernd Eßling

Der Brunnen unten in der Gaustraße hat kein Wasser mehr.

Bernd Eßling

Mainz – 29 sprudeln wieder. Das ist rund die Hälfte aller Mainzer Brunnen. Mit dieser guten Nachricht wartete die Umweltdezernentin Katrin Eder (Grüne) auf MRZ-Anfrage auf. Auch am Leichhof heißt es dieser Tage wieder „Wasser marsch!“

Und das soll es noch nicht gewesen sein. „Unser Ziel ist natürlich, dass alle Brunnen wieder in Betrieb gehen“, sagte die Umweltdezernentin. Wie berichtet, hatte die Stadt die Mainzer Brunnen aus Kostengründen abgestellt.

„Das war keine politische Entscheidung, sondern eine verwaltungstechnische, mit der wir die Auflagen der Haushaltssperre erfüllt haben“, erklärte Eder mit Blick auf die Kritik an den Brunnenstilllegungen. „Jeder Tropfen Wasser war mit Krediten finanziert.“

Die jetzt wieder fließenden Brunnen sind durch verschiedene lokale Sponsoren finanziert. sl