Archivierter Artikel vom 22.11.2018, 20:15 Uhr
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Der Wunsch nach ganz individuellen Trauerfeiern nimmt zu

Die Nachfrage nach Trauerrednern wächst. Das sagt der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerfeier, Uwe Cayler. Im einst sozialistischen Osten Deutschlands sind auch aufgrund der historischen Entwicklung rund 80 Prozent der Beerdigungen weltliche Feiern. Auch im Norden Deutschlands tritt bereits bei sechs oder sieben von zehn Abschieden ein Trauerredner auf. Im Westen der Republik liegt der Anteil bei 50 Prozent, schätzt Cayler. Nur im katholisch geprägten Bayern ist es noch umgekehrt: Hier sind acht von zehn Beerdigungen kirchlich.