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Der SVA-Stratege erhält wenig Lob vom Trainer

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Zuletzt war dies am Dienstagabend beim 3:1-Sieg gegen die SF Eisbachtal zu bestaunen. Er fing nach nur zwei Minuten einen schlechten Pass ab und setzte seinerseits zum Zuspiel an. Das landete direkt auf dem Schuh von Philipp Schrimb. Der ist tatsächlich trickreich und technisch brillant. Außerdem verliert er mit dem Leder am Fuß fast kein Tempo. Folgerichtig gelang ihm der Führungstreffer. Eine typische Szene für Weingärtners Stil. "Er ist im Zweikampf sehr präsent und ist im Stellungsspiel stark. Außerdem spielt er einen guten Ball", sagt auch sein Trainer und Bruder André. Beide Brüder verwenden zudem ein plakatives Wort, um die Spielweise zu beschreiben: Stratege. Nicht zu unrecht. Gerade in zwei Spielsituationen wurde das Vorausahnen – Fußballer sprechen gerne von Antizipieren – der kommenden Spielsituation deutlich: Der 23-Jährige schaltete bei Ballgewinn nicht sofort um, sondern spielte zunächst einen Doppelpass mit dem eigenen Innenverteidiger. Das gab den Kollegen die Zeit, sich im Angriff zu formieren. Und ihm selbst eröffneten sich bessere Optionen, den Angriff einzuleiten.

Weingärtner genießt in Waldalgesheim eine große Wertschätzung. "Nicht, weil mein Bruder Trainer ist", sagt er. "Ich bringe meine Leistung." André stimmt zu: "Er ist wichtig für die Mannschaft. Ich lobe ihn zu selten, bin wegen der besonderen Rolle zurückhaltend." Im vergangenen Jahr wurde Lars bei seinem Ex-Klub Hassia Bingen heftig kritisiert. Ihm fehlten aber schlichtweg sämtliche Fähigkeiten, um die rechte Außenbahn zu verteidigen. "Das war nicht meine Position. Ich konnte es nicht besser machen", sagt er. Nun macht er seine Sache aber richtig gut. Wie abgeklärt er ist, kann er am Samstag beweisen: Dann trifft er im Derby gegen den SC Idar-Oberstein im zentralen Mittelfeld auf einen Deutschen Meister: Thomas Riedl.

Von unserem Mitarbeiter

Carsten Zillmann

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