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Rheinhessenliga

Das Streben zielt auf den Gewinn eines großen Fasses voller Bier

Der HC Gonsenheim schlägt die SG TSG/DJK Bretzenheim im Derby mit 26:25.

Es ist eben immer wieder ein Klassiker mit all seinen Unwägbarkeiten eines Nachbarschaftsvergleichs. Dieses Derby in der Handball-Rheinhessenliga der Männer zwischen dem HC Gonsenheim und der SG Bretzenheim allerdings bestätigte auf das Tor genau das Hinspielergebnis. Beim 26:25 (13:12) machte der Gastgeber es sich dabei etwas einfacher als damals im Oktober, als die Bretzenheimer mit einem 13:10-Vorsprung in die Pause gingen.

Obwohl die Gonsenheimer in der ersten Halbzeit meistens führten, gelang es ihnen nie, die Bretzenheimer offensiv ganz aus dem Spiel zu nehmen. Jan Dieckmann (acht Treffer) kam zwar zunächst kaum selbst zum Abschluss, bediente dafür aber seinen Kreisspieler Jimmy Paraskevopoulos vorbildlich. Der Ausgleich der SG direkt nach der Pause sollte der letzte Gleichstand in der Partie bleiben. Über 19:16 bis zum 25:19 (52.) setzte sich der HCG ganz allmählich ab. "Unser Gast hat sich durch fünf Tore in Serie aber wieder auf 25:24 herangearbeitet und alles schien wieder möglich", sagte HCG-Kotrainer Edgar Antosch.

Fabian Heuckeroths Treffer vom Kreis zum 26:24 löste die Spannung zugunsten der Gastgeber auf. Die Bretzenheimer schafften jedoch wieder den Anschlusstreffer, und als der HCG seinen letzten Angriff versemmelte, bekamen die Bretzenheimer mit der Schlusssirene noch einen Freiwurf. Den setzte Diekmann an die Latte.

Dennis Weißmantel mit neun, Gegenüber Christopher Puschmann mit acht Paraden laut Antoschs Statistik zeigten gleichwertig gute Leistungen in den Toren der Teams. Jens Marchlewitz und Timo Borsch (je 5) sowie Adrian Wolter und Daniel Gießmann (je 4) trafen für den HCG am häufigsten.

Mit Spannung schauen die Gonsenheimer auf das nächste Spiel gegen den Zweiten HSG Rhein-Nahe. Dabei geht für den HCG nicht nur um Punkte, sondern auch um die Verpflegungssituation: Gelingt der Coup, dürfen die Gonsenheimer vom Tabellenführer Sportfreunde Budenheim ein großes Fass Bier in Empfang nehmen, schwärmt Antosch schon mal vorweg. "Wir beteiligen uns dann am Umtrunk der Gonsenheimer", formuliert SFB-Trainer Axel Schneider dies zurückhaltender, stellt aber auch klar, dass dies schon vor dem jüngsten Punktverlust der Binger in Worms so abgesprochen war, der ja erst diese Ausgangslage für kommenden Sonntag schuf.

Einfache Angelegenheit

Die Budenheimer selbst geben sich keine Blöße und sammeln ihre unvermeidlichen Erfolge mit aller Konsequenz ein. Beim 41:19 (23:6) gegen GW Büdesheim war die Angelegenheit für die Budenheimer durch das Fehlen von drei Gästespielern der Startformation noch einmal einfacher, wie Schneider betonte. Allerdings musste er seinerseits auf seinen Kapitän und Topschützen Volker Schuster (verhindert) und Gregor Nießner verzichten.

Beim 0:1 lagen die Büdesheimer tatsächlich einmal in der Partei vorne. "Die Gäste haben sechs freie Abschlüsse verworfen, es hätte also zur Pause auch 23:10 stehen können," sagte Schneider. Er ging früh dazu über, immer wieder einmal die Abwehrformationen umzustellen. n. "Alles, um meine Jungs im Kopf zu beschäftigen. gus

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