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Cherubinis Oper „Médée“ in Mainz: Hochzeit mit Hindernissen

Diese Flucht kommt zu spät für Dircé: Bis zum Ende der Oper "Médée" fließt viel Bühnenblut in dieser starken Opernproduktion in Mainz.
Diese Flucht kommt zu spät für Dircé: Bis zum Ende der Oper "Médée" fließt viel Bühnenblut in dieser starken Opernproduktion in Mainz. Foto: Andreas Etter

Ein Sturm tobt durchs Orchester. Was ist das? Da klingt die Romantik an, da scheint Beethovens „Fidelio“ schon ums Eck zu schauen, man könnte beinahe Wagner'sche Wogen wähnen – dabei ist „Médée“, die Oper dieses Abends, bereits 1797 entstanden.

Lesezeit: 4 Minuten
Verfasst hat sie der italienische Komponist Luigi Cherubini für die Pariser Oper - ein durchschlagender Erfolg blieb ihr verwehrt. Trotzdem hat sich das Werk im Bewusstsein der Opernwelt erhalten, am ehesten wohl durch Aufführungen mit der Jahrhundertsängerin Maria Callas. Allerdings hatten diese Produktionen der 1960er-Jahre mit der "Médée" des Originals ...