Archivierter Artikel vom 22.11.2010, 13:54 Uhr
Lüneburg

Castor-Gegner aus Mainz ist im Wendland ertrunken

Ein Mann aus Mainz ist bei den Castor-Protesten im niedersächsischen Wendland ertrunken. Spaziergänger hatten am Samstag eine Leiche entdeckt, die dort schon einige Tage gelegen hatte.

Atomkraftgegner demonstrierten im Wendland auf der Straße und auf den Schienen gegen den Castor- Transport.
Atomkraftgegner demonstrierten im Wendland auf der Straße und auf den Schienen gegen den Castor- Transport.
Foto: dpa (Archiv)

Lüneburg – Ein Mann aus Mainz ist bei den Castor-Protesten im niedersächsischen Wendland ertrunken.

Spaziergänger hatten am Samstag eine Leiche entdeckt, die dort schon einige Tage gelegen hatte. Es handele es sich um einen 47-Jährigen aus Mainz, teilte eine Polizeisprecherin in Lüneburg am Montag mit.

Das Bundeskriminalamt habe die Fingerabdrücke des Atomkraftgegners in seiner Datei gefunden. Wann und wo der Mann polizeilich erfasst wurde, stehe noch nicht fest. Auch nicht, ob er beim letzten Castortransport aufgefallen sei. Ermittlungen hatten ergeben, dass der 47-Jährige vermutlich beim Pinkeln in den Kateminer Mühlenbach bei Neu Darchau gerutscht und ertrunken war.

dpa