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Heimpremiere

Bundesligist Mainz 88 ist voller Vorfreude auf die Fans

Am Samstagabend präsentieren sich die Bundesligaringer des ASV Mainz 88 erstmals in dieser Saison vor heimischer Kulisse. Zu Gast in der Sporthalle Am Großen Sand ist der SV Luftfahrt Berlin (Beginn: 19.30 Uhr). "Die Vorfreude auf unser Publikum ist groß", sagt ASV-Cheftrainer Baris Baglan. "Wir haben uns lange nicht gesehen und hatten im vergangenen Jahr ja eine schöne Zeit zusammen."

Vor einer Woche gewann George Bucur seinen Auftaktkampf in Bonn gegen Mario Looß. Am Samstagabend will sich der 66-Kilo-Freistilringer des ASV Mainz 88 von den eigenen Fans feiern lassen – für den angestrebten Erfolg gegen den SV Luftfahrt Berlin.
Vor einer Woche gewann George Bucur seinen Auftaktkampf in Bonn gegen Mario Looß. Am Samstagabend will sich der 66-Kilo-Freistilringer des ASV Mainz 88 von den eigenen Fans feiern lassen – für den angestrebten Erfolg gegen den SV Luftfahrt Berlin.
Foto: Julia Rau/Archiv

Um die Stimmung bei den Fans etwas anzuheizen, haben die 88er schon einmal vorgelegt. Der 22:16-Sieg beim TKSV Bonn-Duisdorf hat die Erwartungen gesteigert. In Bonn hatte Baglan vier Neuzugänge auf die Matte geschickt, und da der Cheftrainer angekündigt hat, keine entscheidenden Änderungen in der Aufstellung vornehmen zu wollen, werden die Mainzer Zuschauer vermutlich Auftritte von Mevlüt Arik, Dawid Karencinski, William Harth und Coskun Efe erleben und können sich dann ihr eigenes Bild von der Leistungsstärke der Neu-Mainzer machen.

Eiseles Einsatz ist fraglich

Offen ist noch, ob Pascal Eisele zum Einsatz kommt. Der Weltergewichtler trat in dieser Woche bei den Junioren-Weltmeisterschaften im griechisch-römischen Stil in Thailand an, schied dort aber gegen einen Aserbeidschaner aus. Ob es nach dem langen Rückflug mit Jetlag und Klimaumstellung noch für einen Start am Samstag reicht, entscheidet sich wohl erst kurzfristig. "Es wird schwierig", sagt Baglan.

Auf den SV Luftfahrt Berlin treffen die 88er zum ersten Mal in ihrer Geschichte. Beim Fünften der letztjährigen Oststaffel gab es eine starke Fluktuation. Sieben Ringer haben den Verein verlassen, sechs neue kamen hinzu. Zum Auftakt verloren die Berliner ihren Heimkampf gegen den KSV Köllerbach mit 7:25; den einzigen Sieg für die Gastgeber errang Franco Büttner im Freistil des Mittelgewichts.

Von einem lockeren Erfolg über das Team vom Adlershof geht Baglan deshalb aber nicht aus. "Einen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen, ist nicht unsere Art", sagt der Mainzer Cheftrainer. "Die Köllerbacher haben unheimlich kompakt gestanden und waren mit ihrer Aufstellung schon relativ weit am Maximum." Die Berliner hätten keine schlechte Mannschaft. "Da sind schon ein paar gute internationale Leute dabei."

Baglan gibt sich zurückhaltend

Bekannte Namen sind Balint Korpasi und Krisztian Jäger. Beide verloren ihre Auftaktkämpfe nur denkbar knapp in fünf Runden.

Auf einen alten Bekannten treffen die 88er auch. Im Freistil des Halbschwergewichts tritt Kamil Skaskiewicz an. Der gewann im Vorjahr, damals in Diensten des TSV Musberg, in Mainz glatt 3:0 gegen Robin Ferdinand. Im Rückkampf wechselte Skaskiewicz ins Schwergewicht und unterlag Stefan Kehrer nur knapp 2:3.

Ein Selbstläufer wird die Begegnung gegen die Berliner nicht. Doch die 88er gehen als Favorit in die Partie – auch wenn Baglan das so nicht sagen würde. Der Cheftrainer versteckt sich lieber hinter einem Allgemeinplatz: "Wir gehen immer optimistisch in die Kämpfe."

Gert Adolphi

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