Archivierter Artikel vom 26.07.2010, 11:19 Uhr
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Kreis MYK

Bürgerarbeit: Projekt läuft jetzt an

Bis zu 300 Langzeitarbeitslose suchen die Fallmanager der Arge Mayen-Koblenz derzeit, damit jene in die sogenannte Bürgerarbeit untergebracht werden. Seit 15. Juli läuft die sogenannte Aktivierungsphase, ein halbes Jahr später sollen die ersten „;Kunden“ der Arge in die neue Beschäftigungsform eingeführt werden. „Infrage kommen nur diejenigen, die in nächster Zeit auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Chance haben“, erläutert Arge-Geschäftsführer Rolf Koch. Mit anderen Worten: Für nahezu Unvermittelbare ergibt sich eine neue Perspektive zur Beschäftigung: Sie können bis zu 900 Euro brutto monatlich einstreichen und hoffen dann auf den „Klebeeffekt“: Nach der vom Bund subventionierten Arbeit, die maximal drei Jahre dauert, könnte sich eine Weiterbeschäftigung ergeben – wenn der Arbeitgeber zufrieden war. Diejenigen, die sich Hoffnung auf einen Arbeitsvertrag machen, sind Menschen, die aus der Zuwanderung stammen, Alleinerziehende, die eventuell ein Qualifikationsdefizit haben und die „Dauerkundschaft“ aus dem früheren Sozialhilfebereich.

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