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Borussia Neunkirchen wirbelt nach der Pause

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Die 565 Zuschauer sahen in der ersten Hälfte ein verteiltes Spiel auf sehr unebenem Boden. Die Eisbachtaler boten eine engagierte und couragierte Vorstellung, ließen in der Defensive nur wenig zu und setzten im Spiel nach vorn immer wieder Nadelstiche.

Die Gastgeber versuchten zwar Druck aufzubauen, waren aber in den ersten 45 Minuten nur bei Standardsituationen gefährlich. So köpfte Daniel Schommer den Ball nach Guillaume Pauls Ecke nur knapp über das Eisbären-Gehäuse (16.), Fabio Fuhs (25.) zielte aus der zweiten Reihe zu hoch.

Auf der Gegenseite boten sich den Eisbachtalern durchaus Chancen, in Führung zu gehen. So musste Borussen-Torwart Sebastian Grub bei Benjamin Kretschmers Schuss im kurzen Eck klären (22.). Eine Minute später versprang der Ball in aussichtsreicher Position, als Pascal Heene auf seinen Sturmpartner Dominic Reusch gepasst hatte. Knapp am Tor vorbei zischte das Spielgerät bei Schüssen von Heene (27.), Reusch (28.) und Christian Kaes (29.).

Nach der Pause aber kamen die Neunkirchener mit einer ganz anderen Körpersprache aus der Kabine. Sie setzten die Eisbachtaler nun gehörig unter Druck. Deren Abwehr wirkte in der Anfangsphase der zweiten Hälfte plötzlich unsortiert, es brannte lichterloh im Strafraum. Eisbachtals Schlussmann Johann Heinz konnte gegen Paul noch per Fußabwehr retten (47.) und hatte eine Minute später Glück bei Hedjilems Lattenschuss, doch wiederum nur 60 Sekunden später schlug der Ball nach dem Schuss des aus Erfurt nach Neunkirchen gekommenen Deniz Siga zum 1:0 im langen Eck ein. Nur sieben Minuten später erhöhte Arif Karaoglan auf 2:0, als er von Christian Groß nicht energisch genug attackiert wurde, nach innen in den Strafraum marschierte und den Ball in den Winkel jagte.

Die Führung der Saarländer ging aufgrund ihres furiosen Angriffswirbels nach der Pause in Ordnung. Die große Eisbachtaler Chance, noch einmal für Spannung zu sorgen, ließ Mario Wasna eine Viertelstunde vor Schluss ungenutzt, als er den Ball nach Celin Eisenkopfs Flanke aus fünf Metern freistehend am Tor vorbeiköpfte.

"Wir haben in der ersten Hälfte mit hohem Aufwand sehr ordentlich gespielt und vieles richtig gemacht", bilanzierte Eisbachtals Trainer Dirk Hannappel. "Aufgrund des Sturmlaufes in der zweiten Hälfte ist der Neunkirchener Sieg aber verdient." gh/stn

Spfr Eisbachtal: Heinz – Groß, Freudendahl, Schuth, Ok – Schlag, Kaes, Kretschmer (69. Eisenkopf), Kirov (46. Chr. Reusch) – D. Reusch, Heene (51. Wasna).

Schiedsrichter: Timo Gerach (Landau).

Zuschauer: 565.

Tore: 1:0 Deniz Siga (49.), 2:0 Arif Karaoglan (56.).

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Bettina Tollkamp

Bettina Tollkamp

 

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