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    Betzdorfer Piloten bei DM im Mittelfeld

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    Bis zur Abflughöhe werden die Segelflieger geschleppt, danach sind die Piloten auf sich allein gestellt. Bei der Deutschen Meisterschaft in Zwickau kämpfen zwei Betzdorfer um gute Platzierungen.
    Bis zur Abflughöhe werden die Segelflieger geschleppt, danach sind die Piloten auf sich allein gestellt. Bei der Deutschen Meisterschaft in Zwickau kämpfen zwei Betzdorfer um gute Platzierungen.
    Foto: honorarfrei

    Nach vier meteorologisch durchwachsenen Trainingstagen mit Überentwicklungen, heftigen Schauern und sogar zentimetergroßen Hagelkörnern, fieberten die Starter dem ersten Wettkampftag entgegen. Für die Standardklasse war eine Tagesaufgabe mit Geschwindigkeitswertung über vier Wendepunkte und eine Strecke von 423,4 Kilometer zu bewältigen, während die Piloten der Clubklasse eine Strecke mit drei Wendepunkten und 407,1 Kilometer Distanz meistern mussten.

    Um 12.45 Uhr waren dann alle Maschinen in der Luft, die Abflüge auf die Strecken begannen mit der Clubklasse; es folgten die Standardklasse und die Doppelsitzerklasse. Bei mäßiger Wolkenthermik waren Flugzeiten von knapp unter fünf Stunden bis weit über sechs Stunden zu erwarten. Das entspricht im besten Fall einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 90 km/h, da die Flugbedingungen insbesondere auf der Ostseite des Thüringer Waldes doch schlechter als erwartet waren.

    Joachim Kuhlmann schaffte das Soll und erreichte das Ziel nach 5:38 Stunden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 72 km/h. Damit liegt er mit 866 Punkten auf Platz 23 von 41 Teilnehmern im Mittelfeld, 144 Punkte hinter dem führenden Simon Ruopp auf LS-1c aus Baden-Württemberg; der das Ziel bereits nach 4:59 Stunden erreicht hatte. Bei 13 angesetzten Wettkampftagen hat Kuhlmann jedoch noch alle Chancen auf eine vordere Platzierung, zumal nur 28 Piloten überhaupt die Tagesstrecke bewältigt haben. 13 Außenlandungen lassen die Schwierigkeit der Tagesaufgabe erahnen.

    Noch problematischer war es für die Piloten der Standardklasse: Mathias Klein landete trotz eines "Absaufers" nach 410,5 Kilometern kurz vor dem Ziel mit 723 Punkten ebenfalls im Mittelfeld; er wurde 20. von 42 Teilnehmern. Tagessieger wurden Michael Buchthal und Mario Kießling aus Baden-Württemberg, die nach 4:45 Stunden im Ziel ankamen. In dieser Klasse lernten die meisten Piloten wie auch Klein die Wiesen und Äcker im Zielumfeld als Landeplatz kennen, nur 16 Piloten erreichten Zwickau fliegend wieder.

    Insgesamt bleiben die Verhältnisse am Rand des Thüringer Walds weiterhin schwierig und anspruchsvoll für die Piloten. Die beiden Betzdorfer hoffen auf günstige Bedingungen und bessere Platzierungen.

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