Archivierter Artikel vom 10.09.2020, 21:59 Uhr
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Berlin/Rheinland-Pfalz

Bestätigter Schweinepest-Fall: So besorgt ist die Fleischindustrie – so besorgt ist Rheinland-Pfalz

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat Deutschland erreicht und könnte zu wirtschaftlichen Schäden in der Landwirtschaft führen. Das für Haus- und Wildschweine meist tödliche, für Menschen aber ungefährliche Virus wurde in einem Wildschweinkadaver in Brandenburg nahe der polnischen Grenze nachgewiesen. Das teilte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) mit. Sie warnte angesichts möglicher Exportstopps nach Asien jedoch vor Panikmache. „Es ist ein Wildschwein gefunden worden in einem Landkreis.“ Klöckner wies darauf hin, dass das Virus für Menschen ungefährlich und der Verzehr von Schweinefleisch unbedenklich sei. Am Mittwochabend hatten die Behörden im betroffenen Landkreis Spree-Neiße einen amtlichen Verdachtsfall gemeldet, in der Nacht zum Donnerstag bestätigte das Friedrich-Loeffler-Institut das ASP-positive Ergebnis in drei Proben.

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