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    Bärenbach gegen Mörschied II: Soffel hat seinen großen Auftritt

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    Viele rassige Zweikämpfe prägten das Spitzenspiel in der Kreisliga West 1 zwischen dem FC Bärenbach und dem TuS Mörschied II. Am Ende hieß es 1:1. 
Foto: Manfred Greber
    Viele rassige Zweikämpfe prägten das Spitzenspiel in der Kreisliga West 1 zwischen dem FC Bärenbach und dem TuS Mörschied II. Am Ende hieß es 1:1.
    Foto: Manfred Greber

    Dieser Treffer spielte dem TuS Mörschied natürlich in die Karten. Die Mannschaft um Spielertrainer Dirk Heß verteidigte geschickt und setzte gezielte Nadelstiche in der Offensive. Die größte Chance, die Führung auszubauen, vergab Sebastian Schuler. Der Mörschieder setzte sich im Strafraum der Hausherren gut durch, scheiterte dann aber frei stehend am gut reagierenden Markus Henrich im Bärenbacher Gehäuse. Der Abpraller landete bei Marcel Reichardt, sein Nachschuss verfehlte das Ziel nur knapp (37.). Die Gastgeber kamen im ersten Durchgang nicht richtig in die Partie. Der FC Bärenbach war zwar bemüht, zwingende Torchancen sprangen dennoch nicht heraus. Dennis Kneppel, der die Mannschaft gemeinsam mit Mario Jakoby coacht, musste anerkennen, dass Mörschied im ersten Abschnitt "besser war". Umso größer war die Freude beim Bärenbacher Übungsleiter über die Reaktion, die sein Team nach dem Wechsel zeigte. "Da haben wir Moral bewiesen", lobte Kneppel. Die zweiten 45 Minuten begannen freilich mit einer Schrecksekunde für den Gastgeber. Pierre Steinmetz konnte nicht mehr weiterspielen, Rene Soffel ersetzte ihn.

    Nur eine Minute nach dem Wechsel war es wiederum Schuler, der die Chance hatte für den TuS zu erhöhen. Sein Schuss landete allerdings an der Latte (51.). Diese Szene sorgte für Unmut bei TuS-Coach Dirk Heß, der vor diesem Schuss einen Regelverstoß sah: "Schiedsrichter Bernd Knapp hat gut gepfiffen, aber das war ein ganz klares Handspiel."

    Nach einer guten Stunde hatte der eingewechselte Soffel schließlich seinen großen Auftritt. Nach einem Eckball stieg er am höchsten und köpfte zum umjubelten Ausgleich ein. In der Folge wurde die Partie hitziger. Nach einem Zweikampf zwischen Dirk Heß und dem Bärenbacher Josef Varga kam es zu einer Rudelbildung. Heß reklamierte eine ganz klare Tätlichkeit: "Der schlägt unserem Spieler voll ins Gesicht." Bernd Knapp sah diese Aktion nicht, dafür hatte der Unparteiische in der 66. Minute den Durchblick. Kai Matthias kassierte für sein hartes Einsteigen an der Außenlinie völlig zurecht die Gelbe Karte. Da es seine zweite war, musste der Mörschieder Verteidiger vorzeitig unter die Dusche. Bärenbach schaffte es allerdings nicht, diese Überzahl zu nutzen. Dominik Collet vergab die größte Chance in der Schlussminute, als er aus halblinker Position die Kugel über den Kasten drosch.

    So stand am Ende ein Remis zu Buche, mit dem beiden Parteien leben konnten. "Wir wollten die Distanz wahren und das ist uns gelungen. Wir hatten einige angeschlagene Spieler, deswegen bin ich mit dem Unentschieden zufrieden", resümierte Kneppel.

    Sein Pendant auf der Gegenseite konnte sich mit dem Ergebnis ebenfalls anfreunden, wenngleich Dirk Heß etwas enttäuscht war: "Wir haben uns gute Chancen erarbeitet und waren läuferisch stark. In Unterzahl müssen wir mit dem Punkt aber zufrieden sein, wobei es am Ende schon etwas ernüchternd ist."

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