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    Baar/Herresbach und Namedy feiern Titelgewinn

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    Hans-Josef Schneider

    M Vettelhoven. Mit der SG Baar/Herresbach (3:1 gegen TuS Kottenheim) und der TG Namedy (4:2 im Elfmeterschießen gegen Spfr Miesenheim II) haben die beiden klassenhöheren Teams die Endspiele im Kreispokal-Wettbewerb gewonnen und sich neben dem Pott auch die Siegprämie des Sponsors Bitburger gesichert. Doch für beide Mannschaften war es ein hartes Stück Arbeit, ehe man die vermeintlich schwächeren Kontrahenten in die Knie zwingen konnte. A-Ligist SG Baar/Herresbach war hinreichend vor dem Finalgegner aus Kottenheim gewarnt. Das von Stefan Mohr trainierte B-Liga-Team hatte auf dem Weg ins Endspiel gleich drei A-Ligisten aus dem Wettbewerb geworfen.

    Die erste Hälfte unterstrich, dass der Respekt keineswegs fehl am Platze war. Der Vertreter des Kreisoberhauses konnte zwar durch Peter Racke (13.) schnell in Führung gehen, doch dann kamen die Kottenheimer immer besser ins Spiel, lieferten dem klassenhöheren Gegner einen Kampf auf Augenhöhe und erzielten durch Sascha Engelmeier (29.) sogar den Ausgleich. "Danach hat uns der Gegner vor größere Probleme gestellt, weil wir es nicht verstanden hatten, vorher das zweite Tor nachzulegen", analysierte Baars Trainer Thomas Augel nach dem Schlusspfiff. Sein Gegenüber attestierte seiner Mannschaft einen soliden ersten Durchgang. "Doch dann hat uns der A-Ligist überrannt, wir hatten zum Schluss wenig entgegenzusetzen", lautete das Fazit von Stefan Mohr. Aber es dauerte immerhin bis zur 79. Minute, ehe Jochen Wagner einen Handelfmeter zur 2:1 verwandeln konnte. Den Schlusspunkt zum letztlich verdienten 3:1-Erfolg setzte Oliver Wagner (90.), dessen abgefälschter Freistoß im Netz landete.

    Im Finale der C-/D-Klassen benötigte C-Ligist Namedy sogar eine Verlängerung und ein Elfmeterschießen, um gegen die zweite Garnitur der Sportfreunde Miesenheim die Nase vorn zu haben. Bis dahin hatte der D-Ligist mächtig Paroli geboten, sich auch nicht durch die Gelb-Rote Karte (wiederholtes Foulspiel) gegen Marius Mürtz aus der Bahn werfen lassen und zehn Minuten vor Abschluss der regulären Spielzeit sogar die Führung erzielt. Nach einem überharten Einsatz von Namedys Abwehrspieler Tobias Ott an Daniel Mayer zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt, Andreas Butz verwandelte sicher.

    Das TG-Team, das über weite Strecken das Spiel bestimmte und mehrfach am glänzend parierenden Spfr-Torhüter und Spielertrainer Udo Patschula scheiterte, gab sich aber nicht geschlagen und erzwang nach einem späten Treffer von David Ast noch eine Verlängerung, die aber ohne Zählbares endete. Im Elfmeterschießen patzten die Patschula-Schützlinge gleich dreimal, sodass sich der Stadtrivale am Schluss mit 3:1 durchsetzte.

    Während sich diesmal ausschließlich Vereine aus dem Raum Mayen/Andernach Titel und Qualifikation für die erste Rheinlandpokalrunde sicherten, stellte mit der Grafschafter SV ein Ahrkreisklub rund um seinen neuen Kunstrasenplatz seine Fähigkeiten als erstklassiger Gastgeber unter Beweis. "Wir werden noch mal wiederkommen, wenn das im Bau befindliche Sporthaus voll funktionsfähig ist", versprach Kreisvorsitzender Walter Merten.

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