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B Süd: Spitzenspiel steigt am Sonntag in Braunshorn

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TuS Kirchberg II – SG Hunsrückhöhe. Mit 22 Punkten befindet sich der Aufsteiger aus Kirchberg im sicheren Mittelfeld, die Gäste hingegen sind Vorletzter und benötigen jeden Punkt zum Überleben. "Wir wollen nicht in den Abstiegskampf geraten", ist der Blick von TuS-Spielertrainer Fabian Wieß aber durchaus noch nach unten gerichtet. Vor der SG zeigt Wieß durchaus Respekt, zumal sein Team im Hinspiel über ein 2:2-Remis nicht hinaus kam und der SG damit einen von bislang acht erreichten Zählern bescherte. Beim TuS gab es in der Winterpause eigentlich keine personellen Veränderungen. Eigentlich daher, weil die Kirchberger A-Liga-Mannschaft mit Christian Schneider vor der Winterpause einen neuen Trainer bekam und dieser auch auf den einen oder anderen Akteur baut, der bis dahin in der Reservemannschaft kickte. "Ich gehe zum Beispiel davon aus, dass Vitali Eichler nicht mehr bei uns spielen wird", nennt Wieß einen Spieler, der den Sprung in die Erstgarnitur auf Dauer schaffen kann. Personalie bei den Gästen: Trainer Günther Theis bleibt Hunsrückhöhe auch über das Saisonende hinaus treu – auch wenn die SG nach sieben Jahren wieder in die C-Klasse runter müsste. "Die Arbeit mit der Mannschaft macht mir viel Spaß", sagt Theis. "Der Zusammenhalt ist gut, auch wenn es sportlich nicht so läuft. Aber die Mannschaft ist entwicklungsfähig und die Fortschritte sind unverkennbar."

Türkgücü Simmern – SV Damscheid. Simmerns Spielertrainer Tamer Alimci hat mit dem Tabellenletzten Damscheid und kommenden Mittwoch im Auswärtsspiel gegen den Elften Liebshausen II lösbare Aufgaben zum Start vor der Brust. "Auch bei uns waren die Trainingsbedingungen schlecht, wir mussten oft in die Halle ausweichen", so Alimci. Er weiß daher nicht, wo seine Spieler stehen, zumal der Spielertrainer weiß, dass seine Akteure in der Vergangenheit im Ligavergleich nicht die Konditionsstärksten waren. Über Ziele will sich der Trainer des Neunten daher erst einmal keine Gedanken machen. Wer Alimci kennt, weiß aber, dass er bei zwei Siegen aus vorgenannten Partien wieder Tabellenplatz zwei ins Auge fassen dürfte. SV-Spielertrainer Andreas Braun sieht seine Mannschaft in der Außenseiterrolle: "Wir müssen den Klassenerhalt über die Heimspiele schaffen", sagt der Trainer des auswärts noch punktlosen Schlusslichts. Beim SVD fällt Mittelfeldakteur Niklas Stahl mit einem Kreuzbandriss lange aus.

SG Braunshorn/Hausbay – TuS Rheinböllen II. Die Partie des Vierten in Braunshorn gegen den Tabellenführer Rheinböllen II ist das Spitzenspiel des Tages. Die Gastgeber liegen zwar sechs Punkte hinter dem TuS, mit einem Sieg können sie aber entscheidenden Boden gut machen und das Titelrennen wieder offener gestalten. "Frank Kasper muss mit seinem Team aufpassen, wir wollen unbedingt gewinnen", verspricht der zum Saisonende scheidende SGB-Coach Uwe Erdle seinem Rheinböllener Kollegen auf der Trainerbank einen heißen Tanz. Erdle will damit den ersten Schritt in Richtung Aufstieg machen, denn die Braunshorner wollen noch ganz oben angreifen. Derzeit können sich noch sechs Klubs Hoffnungen auf den Platz an der Spitze machen, die Rheinböllener haben dabei die besten Karten. Erdle vertraut gegen den TuS auf die Spieler, die in der Vorbereitung gute Leistungen und den entsprechenden Willen gezeigt haben.

TSV Mengerschied – SG Ober Kostenz/Kappel. Die Gastgeber mussten bereits vor der Winterpause über Monate hinweg zahlreiche Ausfälle kompensieren. Und die Situation bei Mengerschied hat sich nur unwesentlich verbessert. "Eine solche Saison habe ich noch nie erlebt", berichtet der wiedergenese TSV-Spielertrainer Daniel Ank. Er sehnt daher bereits jetzt das Saisonende herbei – allerdings stehen noch zehn Begegnungen an. Zur Verdeutlichung der Personalmisere: Merlin Kubandt fällt aus beruflichen Gründen bis Mitte April aus, Christian Heich und Christian Abraham fehlen nach Knieoperationen bis Saisonende. Manuel Sehn verlässt Deutschland in den nächsten Tagen zu einem zweijährigen USA-Aufenthalt, zudem unterzieht sich Dennis Weckmüller nach der Partie gegen die SG einer Nasenoperation und fällt voraussichtlich vier Wochen aus. "Ober Kostenz ist klarer Favorit", sagt Ank daher. Dass die Gäste im Kampf um die Aufstiegsplätze gut im Rennen liegen, unterstreicht Anks Worte. Denn die SG um Trainer Ingo Hubert hat mit 14 Spielen die wenigsten im Spitzensextett gemacht und könnte das Feld von hinten aufrollen. wam

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