Archivierter Artikel vom 17.11.2014, 05:44 Uhr

Auch die Stadt Mayen gedenkt ihrer Toten aus dem Zweiten Weltkrieg

Mayens Oberbürgermeister Wolfgang Treis war stolz darauf, die zentrale Landesfeier in diesem Jahr auszurichten. Die Idee dazu stammt noch von seiner verstorbenen Vorgängerin Veronika Fischer.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer eröffnete die Feier anlässlich des Volkstrauertags in der Mayener Herz-Jesu-Kirche. Gäste waren unter anderem Michel Friedman, ehemaliger Vize-Präsident des Zentralrats der Juden und Michael Hörter vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge. Foto: Andreas Walz
Ministerpräsidentin Malu Dreyer eröffnete die Feier anlässlich des Volkstrauertags in der Mayener Herz-Jesu-Kirche. Gäste waren unter anderem Michel Friedman, ehemaliger Vize-Präsident des Zentralrats der Juden und Michael Hörter vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge.
Foto: Andreas Walz

Treis erinnerte beim Empfang im Rathaus daran, dass auch Mayen im Zweiten Weltkrieg viel Leid erfahren musste: Am 2. Januar 1945 attackierten 68 US-Flieger die Stadt mit Spreng- und Brandbomben ein. 400 Menschen starben damals in dem Bombenhagel. Mayen wurde aufgrund der schweren Folgen als „tote Stadt“ de- klariert. aga