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A-Klasse: Kirchberg überrumpelt auch Vordereifel

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Da konnte sich Oberwesels Angreifer Jannik Bender (schwarzes Trikot) im Zweikampf mit Urbars Hiwa Abdullah noch so strecken, auch ihm wollte beim Derby auf dem Biebernheimer Hartplatz kein Treffer gelingen. Das torlose Unentschieden half den Gastgebern wesentlich mehr als den Gästen vom Rhein, für die damit wohl der Aufstiegszug in der Kreisliga A abgefahren ist.
Foto:  B&P Schmitt
Da konnte sich Oberwesels Angreifer Jannik Bender (schwarzes Trikot) im Zweikampf mit Urbars Hiwa Abdullah noch so strecken, auch ihm wollte beim Derby auf dem Biebernheimer Hartplatz kein Treffer gelingen. Das torlose Unentschieden half den Gastgebern wesentlich mehr als den Gästen vom Rhein, für die damit wohl der Aufstiegszug in der Kreisliga A abgefahren ist.
Foto: B&P Schmitt

SG Ehrbachtal Ney – SG Soonwald/Simmern 3:0 (1:0). Für beide Mannschaften geht es in dieser Saison nur noch um Platz fünf. Das direkte Duell gewann Ehrbachtal am Ende klar, den Spielverlauf sah Soonwalds Spielertrainer Jan Wächter allerdings weniger deutlich: "Das war ein Spiel, das eigentlich keinen Sieger verdient hatte. Die erste Halbzeit war ausgeglichen, ohne viele Chancen auf beiden Seiten. Wir hatten einen Tick mehr Ballbesitz, konnten daraus aber nichts machen, die letzte Konsequenz und Konzentration hat gefehlt." Die beste Chance noch mal heranzukommen, vergab Andreas Göttsching per verschossenem Foulelfmeter (75.). Einen verdienten Heimsieg sah dagegen Stephan Pohlers: "Wir haben die entscheidenden Zweikämpfe gewonnen und im entscheidenden Moment die Tore gemacht. Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Ich bin stolz darauf, dass sich die Mannschaft trotz Trainerwechsel am Saisonende nicht hängen lässt."

Tabellenführer TuS Kirchberg (gelbe Trikots) ging wie bis jetzt fast immer unter dem neuen Trainer Christian Schneider auch in Laubach bei der SG Vordereifel schnell mit 2:0 in Führung. Bereits nach acht Minuten stand es so. Kirchbergs Stürmer Vitali Eichler (am Ball) hatte nicht getroffen, er wurde erst nach 53 Minuten eingewechselt und durfte noch auf dem Platz den 3:0-Endstand bejubeln.
Foto: Jens Weber
Tabellenführer TuS Kirchberg (gelbe Trikots) ging wie bis jetzt fast immer unter dem neuen Trainer Christian Schneider auch in Laubach bei der SG Vordereifel schnell mit 2:0 in Führung. Bereits nach acht Minuten stand es so. Kirchbergs Stürmer Vitali Eichler (am Ball) hatte nicht getroffen, er wurde erst nach 53 Minuten eingewechselt und durfte noch auf dem Platz den 3:0-Endstand bejubeln.
Foto: Jens Weber

SG Sohren/Niedersohren/Büchenbeuren – SSV Ellenz-Poltersdorf 5:1 (3:1). Klare Sache für Sohren im Heimspiel gegen Ellenz-Poltersdorf. Die Gäste reisten nur mit elf Mann an und hatten einige Kicker aus der C-Klassen Reserve dabei. "Das reicht nicht, wenn auf der einen Seite Rheinlandliga-Spieler stehen und auf der anderen C-Klasse-Spieler. Sohren ist ein Spitzenteam, mit dem wir uns nicht messen können. Die Leute, die da waren, haben gut gekämpft", meinte SSV-Coach Ralf Oster. Auf der anderen Seite war Sohrens Übungsleiter Ulli Weckmann zufrieden: "Spätestens nach dem 2:1 hat man gesehen, dass Ellenz keine Chance hatte. Ich hatte das Gefühl, dass sich Ellenz hier nicht wirklich etwas ausgerechnet hat." Sohren bleibt damit fünf Punkte hinter Spitzenreiter Kirchberg, hat allerdings noch ein Nachholspiel in der Hinterhand und kann damit den Rückstand verkürzen – und am Samstag (18.15 Uhr) steht das Topspiel in Kirchberg an.

SV Niederburg – SG Moselkern/Müden 1:0 (1:0). Niederburg nutzte seine Heimstärke, um mit 1:0 gegen Moselkern zu gewinnen und sich wohl der letzten Abstiegssorgen zu entledigen. Der frühen Führung nach einer Standardsituation folgten eine Reihe guter Chancen der Hausherren, die sie alle vergaben. Moselkerns Torhüter Jan Hartung hielt die Gäste im Spiel, die kurz vor dem Ende in Person von Spielertrainer Martin Zacharias die große Chance zum Ausgleich hatten, aber ebenfalls vergaben. "Niederburg war nicht gut, wir noch etwas schlechter", kommentierte Zacharias die 90 Minuten bei seinem Ex-Verein. Wenig zu sagen hatte auch Gegenüber Andreas Auler, der mit der Leistung seiner Mannschaft offensichtlich auch nicht zufrieden war: "Ich sage besser nichts, sonst tut es mir morgen wieder leid."

SG Urbar/Biebernheim/Perscheid – SV Oberwesel 0:0. Torlos endete das Derby in Biebernheim. Während die Gastgeber einen Bonuspunkt im Abstiegskampf ergatterten, dürften die Meisterschaftsträume in Oberwesel nun endgültig ausgeträumt sein. Urbars Übungsleiter Gernot Ruof sah jedenfalls eine gerechte Punkteteilung: "Am Schluss sind wir noch mal ein bisschen in die Bredouille geraten. Die letzten 20 Minuten wollten wir den Punkt verwalten, weil wir mit dem Unentschieden zufrieden waren. Im gesamten Spiel hatten wir aber die besseren Chancen und wären der verdiente Sieger gewesen." Justin Thommes hatte die beste Gelegenheit der Hausherren, er scheiterte aber an der Latte (10.).

SG Boppard/Bad Salzig – SG Bremm 1:1 (1:0). 93 Minuten sah Boppard wie der sichere Sieger aus und war kurz davor, den zweiten Saisonsieg einzufahren. Der Abstiegskampf wäre wieder spannend geworden. Dann aber sprang dem eingewechselten Maximilian Hetmann der Ball im eigenen Strafraum an die Hand, den fälligen Elfmeter verwandelten die Gäste zum 1:1 und zerstörten so wohl die letzten Hoffnungen der Bopparder auf den Klassenerhalt. Zuvor sah Boppards Spielertrainer Hanifi Agirdogan, der selbst zur Führung traf, "die beste Saisonleistung" seiner Mannschaft und viele vergebene Chancen: "Wir haben in der ersten Halbzeit Druck ausgeübt und verdient geführt. Wir hatten das Spiel im Griff, Bremm ist nur durch Standardsituationen gefährlich geworden. Sie hätten ohne den Elfmeter noch lange spielen können, ohne zu treffen. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, wir haben nur unsere Chancen nicht genutzt", sagte ein enttäuschter Agirdogan. Die beste Chance hatte Niklas Block, der den Torwart umspielte und den Innenpfosten traf. Der Ball rollte die Torlinie entlang, aber nicht zum 2:0 ins Tor (75.). Die Gäste erspielten sich damit einen späten, aber wichtigen Punkt im Abstiegskampf. Ganz so deutlich sah Bremms Coach Ramazan Önüt den Spielverlauf nicht: "Das war kein schönes Spiel von beiden, keiner war überlegen. Boppard hatte zwei Chancen mehr, weil wir aufgemacht haben und nur mit zehn Mann waren am Ende."

SG Vordereifel – TuS Kirchberg 0:3 (0:2). Kirchberg gab sich keine Blöße und landete den nächsten Sieg unter Christian Schneider. Der konnte bereits nach zehn Minuten einem entspannten Nachmittag entgegensehen, denn sein Team führte wieder einmal früh mit 2:0. "Danach haben wir das Spiel bis zur Halbzeit kontrolliert, hatten auch in der zweiten Halbzeit einige Chancen. Vordereifel hatte bis auf den Foulelfmeter nur wenige Chancen." Den Strafstoß setzte Tim Wilhelmy an die Latte. In Halbzeit eins hatte Wilhelmy bereits getroffen, sein Tor wurde wegen Abseits allerdings nicht anerkannt (38.). "Wenn das Tor zählt und der Elfmeter drin ist, steht es 2:2. Trotzdem hat Kirchberg verdient gewonnen. Wir haben uns die ersten zehn Minuten übertölpeln lassen und total naiv verhalten", sagte der Vordereifeler Trainer Lothar Schenk. Peter Stoffels

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Nach dem Martinszug ziehen die Laternenkinder mit ihren Eltern nochmal los. Sie klingeln an Haustüren, singen Martinslieder und bekommen dafür Mandarinen, Nüsse oder Süßigkeiten. Dieser Brauch heißt je nach Region Schnörzen, Dotzen oder Gribschen. Aber gibt es diese Tradition überhaupt noch?

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