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A-Klasse: Derby-Siege sollen aus der Krise helfen

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Wenn der Vater mit dem Sohne: Beim 0:1 der weiß-grün gekleideten Urbarer gegen Ellenz-Poltersdorf kam der 49-jährige Armin Thommes nach 18 Minuten ins Spiel und unterstützte seinen Sohn Justin (beim Kopfball). Einen Treffer steuerte aber weder der Vater noch der Sohn bei. Am Wochenende haben es die Urbarer mit dem Top-Team Kirchberg z tun, Ellenz empfängt den FC Karbach II. 
Foto: B&P Schmitt
Wenn der Vater mit dem Sohne: Beim 0:1 der weiß-grün gekleideten Urbarer gegen Ellenz-Poltersdorf kam der 49-jährige Armin Thommes nach 18 Minuten ins Spiel und unterstützte seinen Sohn Justin (beim Kopfball). Einen Treffer steuerte aber weder der Vater noch der Sohn bei. Am Wochenende haben es die Urbarer mit dem Top-Team Kirchberg z tun, Ellenz empfängt den FC Karbach II.
Foto: B&P Schmitt

TSV Emmelshausen II – SG Boppard/Bad Salzig. Am Freitag um 20 Uhr steigt das Lokalderby zwischen der TSV-Reserve und der SG Boppard. Beide Mannschaften blieben zuletzt hinter den Erwartungen zurück und prallen nun aufeinander, das Derby erhält dadurch besondere Brisanz. Boppard steht mit einem Zähler nur auf Platz zwölf der Tabelle und ist weit entfernt vom eigenen Saisonziel, das Platz eins bis fünf lautete. Immerhin gab es unter der Woche im Kreispokal beim C-Klässler SV Oberwesel II einen ungefährdeten 5:1-Sieg. Der Fokus von Gästetrainer Gerrie Schoonewille liegt aber auf der Liga: "Es ist wichtig, dass wir jetzt Fuß fassen. Die Spiele werden immer schwieriger, wenn du unten stehst. Von der Resonanz im Umfeld merkt man, dass ein Derby ansteht." Mit Dennis Kokoscha und Volker Icks stehen Schoonewille wieder zwei Alternativen mehr im Kader zur Verfügung. Beim 0:2 gegen Kirchberg sah er schon eine deutliche Leistungssteigerung: "Jetzt müssen wir nur unsere Leistungen auch stabilisieren." Die TSV-Reserve steht nach zwei schwachen Wochen im Derby ebenfalls unter Zugzwang: "Wir haben gut trainiert, ich bin zuversichtlich. Boppard steht mit dem Rücken zur Wand, sie müssen bei uns gewinnen", meint TSV-Spielertrainer Dennis Flosdorff, der in Schoonewille seinen ersten Seniorentrainer wiedertrifft. Bei den Gastgebern fehlt Thjis Schütteler.

SSV Ellenz-Poltersdorf – FC Karbach II. Der Aufsteiger Ellenz-Poltersdorf kommt immer besser in Fahrt. Nach zwei Siegen in Folge platziert sich der SSV zur Zeit auf Platz fünf, im Kreispokal gab es unter der Woche im Derby gegen B-Nord-Ligist SG Cochem/Klotten einen 7:3-Sieg nach Verlängerung. Bester Torschütze war einmal mehr SSV-Stürmer Daniel Vanzetta, der dreimal traf. Mit Karbach gastiert am Samstag um 17.15 Uhr der Tabellenführer der A-Klasse nun an der Mosel. An der Spitze möchte FCK-Spielertrainer Reyad David bleiben, auch wenn er bei der Leistung seiner Mannschaft noch Potenzial sieht: "Die Gegentore in den ersten Spielen haben mich gestört, wir haben noch viel Luft nach oben und sind noch nicht an unserer Leistungsgrenze." Sein Bruder Maikel David und Thorsten Stein werden den Gästen fehlen, dafür wird aber wohl wieder der eine oder andere Akteur aus dem Rheinlandliga-Kader bei der Reserve Spielpraxis sammeln.

SG Soonwald/Simmern – SG Vordereifel. 0:2-Rückstand und doppelte Unterzahl – dennoch nahm Vordereifel gegen Ehrbachtal noch einen Punkt mit. An diese Leistung, insbesondere die der zweiten Halbzeit, möchte Vordereifels Trainer Lothar Schenk in Simmern anknüpfen. "Das gibt Hoffnung für die nächsten Spiele", sagt Schenk. Der Saisonstart verlief schleppend, nur zwei Punkte stehen für die Gäste zu Buche, die weiterhin mit personellen Problemen zu kämpfen haben. Algin Williams sah gegen Ehrbachtal die Rote Karte und ist gesperrt, dafür kehrt Tim Wilhelmy nach seinem USA-Aufenthalt wieder in den Kader zurück. Bei den Gastgebern fehlen Michael Kaiser, Rafael Czarnecki und Andreas Göttsching. Nach der Niederlage gegen Karbach II und Platz sieben in der Tabelle will Soonwalds Spielertrainer Jan Wächter am Samstag ab 18.30 Uhr wieder in die Erfolgsspur kommen: "Gerade nach der Niederlage in Karbach sind wir gefordert, wieder drei Punkte zu holen."

SG Ehrbachtal Ney – SG Sohren/ Niedersohren/Büchenbeuren. Zweimal in Folge verspielte die SG Ehrbachtal einen 2:0-Vorsprung. Gegen Vordereifel am vergangenen Wochenende sogar in doppelter Überzahl, was Ehrbachtals Trainer Stephan Pohlers mächtig ärgerte: "Die Aufarbeitung ist erfolgt, die Mannschaft hat sich ausgesprochen und ich denke, das wird eine positive Wirkung auch für Sonntag haben." Vor allem in der Abwehr verspricht er sich durch die Rückkehr von Pascal Graeff und Kai Kusber mehr Stabilität, um den verpatzten Saisonstart vergessen zu machen. Mit fünf Punkten aus vier Spielen liegt Ehrbachtal deutlich hinter den eigenen Erwartungen zurück. Nun kommt mit Sohren ein selbstbewusstes Team, das am letzten Wochenende Moselkern mit 7:0 abschoss. Nicht zu stoppen war dabei Alex Singer mit fünf Toren. Nicht nur deshalb ist Übungsleiter Ulli Weckmann mit dem Saisonstart zufrieden: "Wir hatten drei Heimspiele und jetzt neun Punkte, das war unser Ziel. Ärgerlich war das späte Gegentor bei der 1:2-Niederlage in Karbach." Trotz der mageren Ergebnisse der Gastgeber warnt Weckmann: "Ehrbachtal ist immer schwer zu spielen, auch wenn es bei ihnen nicht so läuft. Wir dürfen nicht vergessen, das eine oder andere Tor aus unseren vielen Chancen zu schießen." Gegen Moselkern gab Angelo Mirenda sein Startelf-Comeback und ist wieder dabei, Alex Mähringer wird mit einem Bänderriss noch rund drei Wochen fehlen. Bei den Hausherren pausiert Sooud Yousuf, der für seine Rote Karte im Spiel gegen Vordereifel ein Spiel Sperre aufgebrummt bekam.

TuS Kirchberg – SG Urbar/Biebernheim/Perscheid. Heute Abend um 19.30 Uhr steht für die SG Urbar zunächst das Kreispokalspiel bei C-Ligist SG Bell II auf dem Programm. Das Spiel komplettiert die ersten Hauptrunde des Kreispokals. Keine 42 Stunden später steht dann in Kirchberg eine weitaus schwierigere Aufgabe für die Elf von Gernot Ruof bevor. Der TuS liegt derzeit auf Platz zwei der Tabelle und möchte vor dem Topspiel in Karbach drei weitere Punkte einfahren. Doch Coach Peter Aßmann warnt trotz der eindeutigen Ausgangslage vor dem Spiel: "Urbar wird den Klassenerhalt sicher schaffen und mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Meine Jungs gucken zu weit voraus. Ich höre den Namen Karbach zu oft in letzter Zeit, das vertrage ich nicht. Wir müssen uns auf Urbar konzentrieren und sie nicht unterschätzen." Zum Kirchberger Personal: Mit Innenverteidiger Gerit Rutz und Stürmer Andreas Schiebelbein sind zwei Spieler wieder im Aufbautraining, ein Einsatz kommt aber wohl noch zu früh für beide.

SG Moselkern/Müden – SG Bremm. Bremm kam beim 3:3 gegen Oberwesel nach einem 0:2-Rückstand zurück, war lange Zeit sogar spielbestimmend. Trotzdem steht die Mannschaft um den wieder mehr und mehr mitwirkenden Spielertrainer Ramazan Önüt mit drei Punkten nur unwesentlich besser da als die Gastgeber. Vor dem Mosel-Derby stehen also beide Mannschaften unter Druck, denn Moselkern ziert nach der 0:7-Klatsche in Sohren das Tabellenende. Allerdings musste die SGM von vier Spielen auch dreimal auswärts ran und hofft nun auf ihre Heimstärke sowie einige Rückkehrer. Mit Spielertrainer Martin Zacharias, Simon Oberhausen und Martin Ibald sind drei Stammkräfte wieder dabei. Pascal Leberig wird nach einer Schulter-OP allerdings länger fehlen. "Wir stehen unter Zugzwang, Bremm ist unsere Preisklasse. Da müssen wir zu Hause punkten", fordert Zacharias. sto

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