Archivierter Artikel vom 30.06.2016, 06:00 Uhr

1859: Die Köln-Gießener Eisenbahn

Den Bemühungen Industrieller und Gewerken aus dem Raum Kirchen war es schließlich zu verdanken, dass die Köln-Gießener Eisenbahn gebaut wurde.

Der Kreis Altenkirchen feiert in diesem Jahr sein 200-jähriges Bestehen. Unsere Zeitung blickt auf die bewegte Geschichte zurück. An 200 Tagen erinnern wir an 200 prägende Ereignisse.
Der Kreis Altenkirchen feiert in diesem Jahr sein 200-jähriges Bestehen. Unsere Zeitung blickt auf die bewegte Geschichte zurück. An 200 Tagen erinnern wir an 200 prägende Ereignisse.

Die ersten Züge erreichten von Köln-Deutz aus am 1. August 1860 Wissen und am 10. Januar 1861 Betzdorf und Siegen. In der Folge erlebte der Eisenbahnknotenpunkt Betzdorf einen rasanten Aufschwung und der Ort wurde zur größten Gemeinde im Kreis Altenkirchen. Die Stationen Au, Wissen, Herdorf, Brachbach und Niederschelden wurden bedeutende Verladeplätze für Erz und Roheisen.

Seit Januar 1862 ist die Deutz-Gießener-Eisenbahn durchgehend in Betrieb, nachdem schon ab 1. August 1860 die Strecke Deutz-Wissen nutzbar war. Damit ist endgültig der zwischen West- und Mitteldeutschland laufende Warenverkehr von der Köln-Leipziger-Straße abgezogen; diese Strecke hatte aber schon im ganzen 19. Jahrhundert erheblich an Bedeutung verloren.

Alle Serienteile lesen Sie unter www.ku-rz.de/ak200

nsi