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    1400 Fans in Konstanz: Treis-Karden verliert Krimi

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    Jubel hier, Niedergeschlagenheit da: Während die Konstanzer nach der Schlusssirene ausgelassen die fast sichere Meisterschaft vor 1400 Zuschauern in der Schänzlehalle feierten, schauten die Treis-Kardener dem Treiben bedröppelt zu. 
Fotos: Peter Pisa
    Jubel hier, Niedergeschlagenheit da: Während die Konstanzer nach der Schlusssirene ausgelassen die fast sichere Meisterschaft vor 1400 Zuschauern in der Schänzlehalle feierten, schauten die Treis-Kardener dem Treiben bedröppelt zu. Fotos: Peter Pisa
    Foto: Peter Pisa

    Es war das Aufeinanderprallen zweier absoluter Top-Spieler der Liga, der die Partie ein Stück weit mitentschied. Fünf Sekunden vor Schluss zog Treis-Kardens Joe Roberson zum Korb. Es stand 63:62 für Konstanz. Doch der Konstanzer Robinson Louisme, 2,05 Meter groß und in der Tageszeitung "Südkurier" in einer Homestory vor der Partie als "freundlicher Riese" beschrieben, stellte sich Roberson in den Weg. "Er hat in mit seinen 150 Kilos einfach abgeräumt, ein klares Foul", sagte Treis-Kardens Vorstandmitglied Arno Konzer. Die 150 Kilo waren zwar nur gefühlte, das Foul nicht. "Klar war es Foul", ergänzte TuS-Coach Emir Colan, "aber das ist nun mal so, wir müssen es hinnehmen." Die Schiedsrichter sahen es anders, Konstanz erhielt den Ball und nach zwei Freiwürfen auf der Gegenseite stand es 65:62 für die frenetisch unterstützten Gastgeber.

    Foto: Peter Pisa

    Aber es kam noch besser - oder eben schlechter, je nachdem mit wem man in dieser Zitterpartie sympathisierte. Denn Treis-Kardens Boris Sewenig setzte zum krönenden Abschluss einen Dreier an, wurde logischerweise dabei gefoult und schritt dann zu drei Freiwürfen an die Linie. Da kann einem schon mal das Händchen zittern. Sewenig traf den ersten, verwarf aber die beiden folgenden - das Spiel war aus. "Absolut kein Vorwurf an Boris", sagte Konzer. Und auch Colan wollte mit den Seinen nach der Partie nicht hart ins Gericht gehen: "Das war ein klasse Spiel, wir haben super gekämpft. Beide Mannschaften hätten gewinnen können. Leider haben wir in der ersten Hälfte nicht gut gereboundet, sonst hätten wir weiter vorne liegen können als nur mit zwei Punkten. Vielleicht hat uns auch etwas die Cleverness gefehlt." Ganz sicher hat Tim Kaurisch gefehlt. Der angeschlagene Aufbauspieler stand nur drei Minuten auf dem Feld. Konzer: "Seine Dreier hätten uns gut getan. Ich glaube, mit ihm hätten wir gewonnen."

    So gewann Konstanz und feierte schon mal den Aufstieg in die ProB. Zwar noch gemäßigt, weil noch nicht alles in trockenen Tüchern ist. Aber fast alles nach dem Hit, der seinen Namen "Spiel des Jahres", das ihm die Konstanzer gegeben hatten, verdient hatte. Sportlich vielleicht nicht immer, dramaturgisch ganz sicher.

    Treis-Karden: Roberson (14), Tholey (16), Kaurisch, Neeb (6), C. Nitzsche (8), Sewenig (3), Adams, Andreou, Keifenheim (8), Kastor (8),

    Nächste Aufgabe für Treis-Karden: am Samstag, 14. April, 20 Uhr, in Trier. mb

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