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1:1 gegen Weitefeld: Panny lässt Nievern in vorletzter Minute doch noch jubeln

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Denkbar ungünstig hatte die Partie für die Platzherren, die sich unbedingt für die schwache Vorstellung in Mündersbach rehabilitieren wollten, begonnen. Stefan Deusner, einer der beiden "Staubsauger" in der zentralen Defensive, fälschte einen an sich ungefährlich anmutenden Ball unhaltbar für seinen Schlussmann Florian Lindner ab – das Spielgerät trudelte über die Linie (3.). "Genau das wollten wir unbedingt verhindern", ärgerte sich Nieverns Übungsleiter Michael Eisenbarth über das kuriose und unglückliche Gegentor sowie den verpatzten Start.

In der Folge ergriffen seine aggressiven Schützlinge jedoch die Initiative. Mehr als ein Pfostenschuss des Youngsters Marc Baulig (23.) und eine dicke Gelegenheit für den mit Jonas Simek in vorderster Linie angreifende A-Jugendlichen Fabian Schupp, der aus acht Metern freistehend verzog (37.), sprang jedoch nicht für die Grün-Weißen heraus.

Die Hellertaler waren um Ordnung in den hinteren Reihen bemüht und verlegten sich bis zum Pausenpfiff auf gelegentliche Konter, die jedoch nichts einbrachten.

Nach Wiederbeginn setzten die Kicker um die oberligaerfahrenen Spielertrainer Andreas Krämer und Dirk Spornhauer bessere Angriffe und standen mehrfach vor dem mutmaßlich entscheidenden zweiten Treffer. "Wir haben sehr gut Fußball gespielt, versäumten es aber den Sack zuzumachen", bilanzierte Krämer nach dem Abpfiff. In der Tat hatten sich gegen die mit zunehmender Spieldauer verständlicherweise immer mehr riskierenden Hausherren Räume für die Herdorfer ergeben – und glasklare Chancen. Steffen Busch, Simon Imhäuser, Patrick Hentschel und Dennis Lichtenthäler verfehlten ihr Ziel teilweise denkbar knapp, wobei sie auch Opfer des unebenen Geläufs wurden, welches die Ballannahme erschwerte.

Eisenbarth atmete auf, dass es noch zum wichtigen Remis reichte. "Aufgrund der zweiten Halbzeit war das Unentschieden sicher etwas glücklich für uns. Doch durch unsere Überlegenheit in Durchgang eins hatten wir es uns auch verdient." stn

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