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Und der FC lebt doch noch

Machen die Kölner das Unmögliche möglich? Der Rückrunden-Auftakt gibt jedenfalls neuen Mut.

Alessandro Fogolin.
Alessandro Fogolin.

Alessandro Fogolin zum 18. Spieltag der Fußball-Bundesliga

Wer sich vom Rückrundenauftakt der 55. Bundesliga-Saison weitreichende Erkenntnisse für den weiteren Verlauf dieser Spielzeit erhofft hatte, musste bis zum Sonntag warten – und manchmal, so scheint es, lohnt sich Geduld eben doch. Dass der FC Bayern nicht abzubringen sein wird von seinem einsamen Weg, war ja schließlich vorher schon zu erwarten, und wohin der Weg für den Hamburger SV führt, auch. Der 1. FC Köln aber, vor Weihnachten praktisch schon Zweitligist, wehrt sich gegen sein vorgezeichnetes Schicksal – das ist die große Nachricht von Spieltag 18.

Natürlich hat der „Effzeh“ nach dem 2:1 gegen Gladbach immer noch nur magere neun Pünktchen, immerhin aber hat er den kühnen Worten in der kurzen Winterpause Taten folgen lassen. Aufgeben jedenfalls gilt nicht in Köln, nicht unter widrigsten Bedingungen und schon gar nicht in der sechsten Minute der Nachspielzeit. Es deutet also vieles darauf hin, dass die Domstädter mit Trainer Stefan Ruthenbeck einen guten Griff getan haben. Und die Ablösung seines Vorgängers Peter Stöger, der beim BVB rumläuft, als hätte er gerade den vereinseigenen Fanshop überfallen, eben doch alternativlos war.

Nun braucht es immer noch eine rege Fantasie, um den FC im Mai auf Platz 16 oder besser zu sehen. Allerdings hat jede Serie ihren Anfang, und der ist nicht nur getan, sondern auch zeitlich gut gewählt. Zudem wird den Kölnern kaum entgangen sein, mit welchen Schwierigkeiten ein Duo im Norden zu kämpfen hat. Da trifft es sich natürlich gut, dass die Domstädter am nächsten Samstag beim HSV vorspielen – ein Sieg, und sie wären in Sichtweite zum Gegner und zu Werder Bremen. Das wäre in der Tat eine große Geschichte.

Mail an den Autor: alessandro.fogolin@rhein-zeitung.net

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