Archivierter Artikel vom 20.01.2020, 17:32 Uhr
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Berlin

Mit vollem Mund im Abstiegskampf

Bescheidenheit war noch nie das Ding von Jürgen Klinsmann. Als der Schwabe 2004 die am Boden liegende Fußball-Nationalmannschaft übernahm, sahen sich viele an einen Märchenonkel erinnert, formulierte der neue Bundestrainer seine Ziele doch wie folgt: „Wir wollen Weltmeister werden.“ Nun, das klappte 2006 bei der WM im eigenen Land nicht ganz, zumindest aber bescherte Klinsmann dem Land mit der Abkehr vom Rumpelfußball und unterhaltsamen Turnierwochen etwas, das fortan als Sommermärchen firmierte.

Von Klaus Reimann Lesezeit: 2 Minuten