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    Einwurf: Winterspiele als Wunschkonzert

    Und, wann holen wir die erste Medaille? Kaum war die Eröffnungsfeier Geschichte, fragten Freunde und löcherten Kollegen, wann es denn nun (endlich) so weit sei mit dem ersten deutschen Edelmetall bei diesen Winterspielen.

    RZ-Sportressortleiter Jochen Dick
    RZ-Sportressortleiter Jochen Dick

    Jochen Dick zu ersten Medaillen bei Olympia

    Wir haben, oder besser: Felix Loch hat den Anfang gemacht – mit Gold im Rodeln. Wir können uns freuen. Es ist so etwas wie ein natürlicher Reflex, die erste Medaille herbeizusehnen – erst dann scheint die deutsche Mannschaft, also scheinen wir, richtig im Geschäft und in Olympia-Stimmung zu sein.

    Die Währung bei den Spielen sind nun mal Medaillen, auch wenn der inoffizielle Slogan (Dabeisein und so weiter) zunächst etwas anderes verheißt. Zur Erinnerung: Bei den Sommerspielen in London hatte es etwas gedauert, bis die deutsche Medaillen-Maschine anlief, drei quälend lange Tage kursierte ein und dieselbe Frage: Und, wann holen wir (endlich) die erste Medaille?

    Das wurmte die Sportler, nervte die Funktionäre, weshalb Michael Vesper, auch in Sotschi der deutsche Chef de Mission, noch vor dem ersten Wettkampf in Russland sein persönliches Ziel ausrief: „Ich wünsche mir, dass wir jeden Tag eine Medaille gewinnen.“ Nun darf sich bekanntlich jeder wünschen, was er will.

    Doch auch Olympia ist kein Wunschkonzert. Vespers Vorgabe mag als motivierende Antrittsrede gemeint gewesen sein, doch setzte sie jene deutschen Athleten, die am ersten Tag antraten und nicht eben zu den Medaillenkandidaten zählten, zusätzlich unter Druck.

    Sicherlich, Druck gehört im Leistungssport dazu. Aber den machen sich die Sportler schon selbst – das schaffen sie ganz ohne Funktionäre.

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