Archivierter Artikel vom 03.12.2021, 17:40 Uhr
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Kaiserslautern

Der „Windhund“, der kein Held sein wollte: Letzter „Held von Bern“ – Weltmeister Horst Eckel gestorben

Horst Eckel war immer der Jüngste. Damals, als er als 15-Jähriger in der ersten Mannschaft des SC Vogelbach mehr als 40 Tore in einer Saison erzielte. Als er mit knapp 18 sein Debüt in der Oberligaelf des 1. FC Kaiserslautern gab, an der Seite seines großen Idols Fritz Walter. Und als er, gerade 22 Jahre jung, an jenem denkwürdigen Juli-Sonntag 1954 in Bern Fußball-Weltmeister wurde. Nun ist Horst Eckel im Alter von 89 Jahren gestorben – als Letzter der „elf Kameraden“, die auf dem regendurchweichten Rasen des Wankdorfstadions für die 3:2-Sensation gegen Ungarn gesorgt hatten.

Von Stefan Kieffer Lesezeit: 4 Minuten