Sport mit Meinung
Nach dem Abpfiff: Die Handschrift des Trainers

Wann ist ein Trainer ein guter Trainer? Ganz einfach: Wenn seine Mannschaft möglichst viele Spiele gewinnt und im Idealfall mit leidenschaftlichem Offensivfußball die Zuschauer verzückt. Nicht von Nachteil ist es auch, wenn der Mann (Frauen gibt's ja leider keine an der Seitenlinie) eine gewisse Aura mitbringt, um sich und damit seine Mannschaft medial in Szene zu setzen. Passt das alles zusammen, sprechen Beobachter gern von der „Handschrift“ des Trainers, die eine Art Alleinstellungsmerkmal beinhaltet.

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Thomas Schaaf zum Beispiel ist so jemand. Als der heute 51-Jährige 1999 Trainer an der Weser wurde, war Martin Schmitt noch Weltmeister im Skispringen, feierte Tennis-Ikone Steffi Graf ihren letzten Grand-Slam-Titel. Geschenkt, dass die Pressekonferenzen des Fußball-Lehrers seit jeher so spannend sind wie die Lektüre des Telefonbuches – unter Schaaf etablierten sich die Norddeutschen zu einem Vorzeige-Klub in der Bundesliga.