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München

Spätes Tor gegen Ungarn: Deutschland darf bleiben

Von Klaus Reimann
Der erste Ausgleich in München: Kai Havertz (Mitte) köpft den Ball ins leere Tor zum 1:1 gegen Ungarn.  Foto: dpa
Der erste Ausgleich in München: Kai Havertz (Mitte) köpft den Ball ins leere Tor zum 1:1 gegen Ungarn. Foto: dpa
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In der Abwehr ohne Zugriff, in der Offensive viel zu selten mal ein vernünftiger Angriff, dafür Bundestrainer Joachim Löw mit einem Glücksgriff: Der eingewechselte Leon Goretzka rettete der deutschen Mannschaft beim 2:2 (0:1) gegen Ungarn mit seinem späten Ausgleichstreffer (84.) im letzten Gruppenspiel als Gruppenzweiter den Verbleib im EM-Turnier. Ansonsten war es ein Auftritt zum Vergessen einer DFB-Elf, die vieles schuldig blieb und die sich im Achtelfinale gegen England erheblich steigern muss.

Das war ja die große Frage vor diesem dritten und entscheidenden EM-Gruppenspiel: Was würden die Fans zu sehen bekommen von der deutschen Mannschaft gegen Ungarn? Den inspirierenden, mutigen Angriffsfußball aus dem Portugalspiel oder den uninspirierten, mutlosen Breitbandkick aus der Frankreichpartie. Nun, die erste Parallele aus dem Portugal-Spiel war die, dass ...