Tischtennis: Das Bundesliga-Urgestein aus dem Westerwald kämpft gegen den Abstieg
Aufgeben ist keine Option: So brenzlig ist die Situation für den Tischtennis-Traditionsverein Grenzau
Können Robin Devos, Aleksandar Karakasevic und Cristian Pletea (von links) den ersten Bundesliga-Abstieg des TTC Grenzau abwenden? Foto: Wolfgang Heil
Wolfgang Heil

Grenzau. Ist die 39. Saison des TTC Zugbrücke Grenzau in der Tischtennis-Bundesliga (TTBL) vorerst die letzte? Aktuell droht dieses viele Jahre lang unvorstellbare Szenario. Denn der Traditionsverein aus dem Westerwald belegt in der ewigen Tabelle der höchsten deutschen Spielklasse zwar noch immer den zweiten Platz hinter Rekordmeister Borussia Düsseldorf, steht im aktuellen Klassement nach zehn Spielen aber ohne Punkt abgeschlagen auf dem letzten Rang.

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Durch die jüngste 2:3-Niederlage im Kellerduell bei Neuling TTC OE Bad Homburg hat sich die Lage noch einmal dramatisch verschärft. Doch von Aufgabe, das versichern die Verantwortlichen im beschaulichen Brexbachtal, kann keine Rede sein.

Kämpferischer Präsident

Von einem „aus der Not heraus geborenen Pragmatismus“ spricht Olaf Gstettner, seit Frühjahr als Präsident im Amt, mit Blick auf die aktuelle Situation.

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