Archivierter Artikel vom 19.02.2018, 17:25 Uhr
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Weg mit den Jugendspielgemeinschaften? Christian Weinß sagt „Nein!“ – Norbert Helm findet wie Sascha Nicolay: „Ja!“

Genau zwei Wochen ist es her, da habe ich an dieser Stelle aufgezeigt, dass der Fußball im Kreis Birkenfeld am Sterben ist. 1990 spielten noch 36 Vereine in Eigenregie, die heute Teil einer Spielgemeinschaft sind oder die es überhaupt nicht mehr gibt. Der Grund dafür ist klar, den wird keiner bestreiten. Den Vereinen im Kreis gehen die Spieler aus. Dass an dieser Entwicklung der demografische Wandel ein großes Maß Schuld trägt, ist ebenso klar, doch er ist auch das Totschlagargument gegen Visionen zur Veränderung. Ich finde, dass wir Fußballer auch selbst dafür Verantwortung tragen, dass wir immer weniger Nachwuchs bekommen. Als Konsequenz daraus hatte ich die Abschaffung der Jugendspielgemeinschaften und ein intensiveres Eingehen auf die Masse statt auf die Spitze der jungen Kicker gefordert. Ich hatte angeregt, darüber nachzudenken, dass die Klubs lieber mit kleineren aber eigenen Jugendmannschaften – beispielsweise im acht gegen acht oder jahrgangsübergreifend – gegeneinander antreten, statt in einer Jugendspielgemeinschaft zusammen gegen eine andere JSG.

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