Archivierter Artikel vom 30.03.2020, 13:40 Uhr
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Gehaucht, geschossen und gehechtet: Ein Bundesliga-Nachmittag mit elf Jahren auf dem Hof hinter dem Haus

Drei Wochenenden fliegt jetzt schon kein Fußball wegen dieser vermaledeiten Coronavirus-Krise. Keine Freude über Tore der eigenen Mannschaft, keine Bestürzung wegen eines unnötigen Gegentreffers, kein Ärger wegen einer Schiedsrichterentscheidung, kein Bierchen danach, kein Fachsimpeln – und seit bald drei Wochen auch kein Training. Wirklich eine schlimme Zeit für einen Fußball-Junkie wie mich. Also bitte, es gibt im Moment gerade wichtigere Dinge als Fußball, höre ich jetzt oft. Ich hasse diesen Appell an mein Pflichtbewusstsein, an meine Ratio, weil er so überflüssig wie richtig und falsch gleichzeitig ist.

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