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Fußball-Lehrer Joachim Fickert wird Technischer Direktor in Äthiopien

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Bakary Nimaga aus Mali (links) hält sich in Straßenhaus mit "Sparringspartner" Kevin Kleinmann (rechts) von der SG Ellingen fit. Joachim Fickert gibt Tipps und Anweisungen. 
Foto: Jörg Niebergall
Bakary Nimaga aus Mali (links) hält sich in Straßenhaus mit "Sparringspartner" Kevin Kleinmann (rechts) von der SG Ellingen fit. Joachim Fickert gibt Tipps und Anweisungen.
Foto: Jörg Niebergall

Seit 1983 ist Joachim Fickert als Entwicklungshelfer in Sachen Fußball in der ganzen Welt unterwegs. Als Auslandsexperte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat er in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) in etlichen Ländern Trainer geschult, Spieler ausgebildet, Horizonte erweitert und Strukturen geschaffen. Fast jeden Tag sieht man den Weltenbummler im Trainergeschäft (u. a. Vietnam, Kambodscha, Kongo) auf dem Kunstrasenplatz der SG Ellingen. Mit dabei ist Bakary Nimaga aus Mali, ein 17-Jähriger U 20-Nationalspieler seines Landes. Fickert sieht in ihm eins der größten Talente auf dem schwarzen Kontinent. Nimaga kuriert im Westerwald eine leichte Verletzung aus und macht sich fit für die nächsten Aufgaben. Der serbische Spitzenklub Roter Stern Belgrad und auch Red Bull Salzburg haben ihr Interesse angemeldet, dort soll sich der Offensivmann zum Probetraining vorstellen.

Für Fickert selbst sind die Weichen für die nächste Station seiner Trainerlaufbahn schon gestellt. Äthiopien ist das Ziel. "Ich warte jeden Tag auf einen Anruf aus Berlin", sagt der Westerwälder. "Vielleicht bin ich schon am 1. Dezember in Addis Abeba, vielleicht aber auch erst ab 1. Januar." Die Zeit drängt jedenfalls, denn schon Mitte Januar beginnt in Südafrika die Afrikameisterschaft und da trifft Äthiopien auf die Nationalteams aus Sambia (21. Januar), Burkina Faso (25. Januar) und Nigeria (29. Januar). "Wenn wir eine Überraschung schaffen, kommen wir ins Viertelfinale", freut sich Fickert schon auf die neue Aufgabe. "Aber es wird verdammt schwer." Das Finale wird übrigens am 10. Februar in Johannesburg ausgetragen.

Fickert, der vier Jahre in Äthiopien bleiben soll, sieht seine Aufgabe in Ostafrika allerdings langfristiger. "Wie auch in Mali gibt es verschiedene Aufgabenfelder", sagt er. "Die Leistungsschiene ist die eine Richtung, der Breitenfußball die andere. Ich kümmere mich um die Trainerausbildung, den Nachwuchs und soll ein Lizenzsystem für Übungsleiter installieren."

Wann Fickert seinen Container packt, das entscheidet sich in diesen Tagen. Zuerst wird der Fußball-Lehrer aber mal in ein Hotel einziehen. "Und dann schauen wir mal, wo es mir gefällt." Jörg Niebergall

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