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    HSG-Kollektiv knackt Wellings Keeper

    Tabellenführer nach dem ersten Spieltag, Position verteidigt am zweiten: Seinen Einstand beim Handball-Rheinlandligisten HSG Bad Ems/Bannberscheid hätte sich Veit Waldgenbach kaum schöner ausmalen können. Doch auch nach dem 27:18 (13:9)-Erfolg beim TV Welling will der neue Trainer die Dinge nicht positiver machen als sie sind. „Erst nach der Hinrunde haben wir ernsthaft einen Eindruck davon, wo wir stehen“, sagt der HSG-Coach zurückhaltend, wenngleich er betont, froh zu sein, „dass es so gelaufen ist“. Aber ihm dürfte bewusst sein, dass es der Spielplan gut gemeint hat mit seiner Mannschaft. Sowohl Welling als auch Auftaktgegner Bassenheim stehen noch ohne Punkt da. „Nächste Woche gibt es einen anderen Gradmesser für uns“, blickt der Trainer nach vorne. Dann geht's in Siershahn gegen den HSC Schweich.

    Verteilte kollektives Lob: Veit Waldgenbach war mit dem Auswärtsauftritt seiner HSG Bad Ems/Bannberscheid zufrieden.  Foto: Marco Rosbach
    Verteilte kollektives Lob: Veit Waldgenbach war mit dem Auswärtsauftritt seiner HSG Bad Ems/Bannberscheid zufrieden.
    Foto: Marco Rosbach

    Dem TV Welling habe man angemerkt, dass sie in „Kai Schäfer einen überragenden Mann verloren und insgesamt einen großen Aderlass zu verkraften haben“, meinte Waldgenbach. Obwohl er fand, sein Team sei von Beginn an gut zurecht gekommen, verliefen die ersten elf Minuten ausgeglichen. Der Zwischenstand von 4:4 hatte auch einen Grund: Wellings Schlussmann Muhammed Basibüyük. „Er hat bewiesen, dass er ein richtig guter Keeper ist“, lobte der Gästetrainer. „Ich denke, er hat über das Spiel verteilt bestimmt 15 Bälle sehr gut gehalten.“ Im Umkehrschluss bedeutete das: „Wir sind zu oft an ihm gescheitert.“ Nach besagter elfter Minute, in der Björn Oligschläger, zusammen mit Lukas Hürter bester Werfer der Eifeler, zum letzten Mal in diesem Spiel für seine Mannschaft ausglich, sorgten Max Baldus mit zwei Treffern und Johannes Berges mit einem Tor für die erste etwas deutlichere Führung der Partie. Bis zur Pause hatten die Kombinierten den Vorsprung dann immerhin schon auf vier Treffer ausgebaut.

    Welling: Basibüyük, Eultgen, Otto
    - Lichtl (1/1), Schwarz (2), Westenburger (3), Gilles-Schulden, Oligschläger (6), Hürter (6), Eis, Eultgen, Ockenfeld.
    Bad Ems/Bannberscheid: T. Schaust, M. Berges - Maximilian Baldus (6/4), Martin Baldus (1), F. Schaust (2), Hering, Junker (2), Heß (5), Oster, Mathias Baldus (1), Manns (5), Boinski (2).
    Schiedsrichter: Steven Bulmann und Günter Fabius (SV Urmitz).
    Siebenmeter: 3/2:5/3 – Zeitstrafen: 2:3
    Zuschauer: 120.
    Spielfilm: 2:1, 4:7, 5:10, 9:13 - 10:16, 11:19, 13:23, 17:25, 18:27.
    Nächste Aufgabe für die HSG Bad Ens/Bannberscheid: am Sonntag, 17 Uhr, in Siershahn gegen HSC Schweich.

    Entscheidend für Waldgenbach war dann, wie sich sein Team im zweiten Durchgang auf das Duell alle gegen Basibüyük einstellen würde. „Wichtig ist, sich nicht mit vergebenen Möglichkeiten zu beschäftigen“, sagte er. „In der Pause haben wir auch angesprochen, dass wir ihn knacken müssen.“ Im Angriff suchten die Gäste verschiedene Lösungsmöglichkeiten, spielten mal über außen, mal über den Kreis oder schlossen vermehrt „aus dem Nahbereich“ ab. „Wir haben die einfachen Tore gesucht, um uns abzusetzen“, so Waldgenbach.

    Der Weg war der richtige, wie der Trainer fand. „Die Mannschaft, aus der man eigentlich keinen Spieler herausheben kann, ist unverändert entschlossen und zielstrebig aufgetreten“, gab's Lob fürs Kollektiv statt für einzelne Akteure wie Florian Heß oder Felix Manns, die aus dem Spiel heraus je fünfmal trafen, oder Max Baldus, der mit sechs Treffern der erfolgreichste Werfe war. „Es war wirklich eine geschlossene Leistung, sowohl im Angriff als auch im Deckungsverbund“, meinte Waldgen-bach. Da konnte letztlich auch der gut aufgelegte TV-Keeper Basibüyük nichts mehr ausrichten und musste mit ansehen, wie der alte wie neue Tabellenführer den Vorsprung stetig ausbaute und am Ende mit neun Toren mehr aus der Halle ging. Marco Rosbach

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