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Kirn

Rheinhessenliga: TuS Kirn gehört zum Favoritenkreis

Die Handballer der TuS Kirn gehen mit einem neuen Trainer in die Rheinhessenliga-Saison. Igor Domaschenko hatte zuletzt die SG Gösenroth/Laufersweiler von der Verbands- in die Oberliga geführt. Der 61-Jährige spielte fast 15 Jahre für seinen Heimatverein SKIF Krasnodar in der ersten russischen Liga. Mit der Juniorenauswahl seines Landes wurde er Europameister, mit der russischen Nationalmannschaft belegte er bei der Weltmeisterschaft 1978 den vierten Platz.

Im Zuge der Perestroika bot sich ihm die Chance, ins Ausland zu wechseln. Er entschied sich für Deutschland und spielte in der Bundesliga für Frischauf Göppingen. Als Trainer war Domaschenko bislang fast ausschließlich im Rheinland unterwegs. Er war unter anderem in Gösenroth, Irmenach, Wittlich und Trier tätig. Beim den Frauen der MJC Trier, den sogenannten Miezen, war er zunächst für die zweite Vertretung zuständig, die in der dritten Liga antrat, übernahm dann aber auch das Trierer Erstliga-Team.

Domaschenko kommt nicht allein nach Kirn. Aus Gösenroth bringt er auch seinen Sohn Anton als Verstärkung mit. Die erste Eindrücke des 61-Jährigen von seinem neuen Betätigungsfeld sind positiv. „Ich habe eine gute Mannschaft“, sagt der neue Trainer. „Sie gehört zum Favoritenkreis. Das Training macht Spaß.“ Ziel ist ein Platz unter den besten vier. Ein Manko hat der 61-Jährige aber auch schon ausgemacht: Mit elf Feldspielern und drei Torleuten fällt das TuS-Aufgebot recht schmal aus. „Wir sind nicht breit genug besetzt“, klagt Domaschenko. „Nur wenn wir verletzungsfrei bleiben, können wir ganz oben landen. Wenn sich zwei, drei Leistungsträger verletzen, haben wir schon schlechte Karten.“ Der Kader hat ein recht geringes Durchschnittsalter. Bis auf wenige Ausnahmen sind die Spieler 22 Jahre und jünger.

Die Trainingsbeteiligung in der Vorbereitung hätte besser sein können. „Wir haben 46 Einheiten absolviert und acht Testspiele ausgetragen“, verdeutlicht der Coach. „Der einzige, der immer da war, war ich.“ Immerhin stimmten die Ergebnisse. Lediglich die Freundschaftspartie vor zwei Wochen bei der HSG Rhein-Nahe Bingen verloren die Kirner. „Ich bin zufrieden mit der Vorbereitung“, sagt der Trainer.

Domaschenko will mit seiner jungen Truppe einen schnellen Handball spielen. „Das ist unser Schwerpunkt“, sagt der Trainer. „Außerdem wollen wir kreativ agieren.“ In Rheinhessen betritt der 61-Jährige Neuland. Zwei gegnerische Mannschaften hat er bereits beobachtet, am Wochenende sollen weitere dazukommen.

Die TuS startetet am Sonntag, 18 Uhr, bei der SG Saulheim II in die Runde. „Mit Gösenroth habe ich in der Oberliga gegen die Saulheimer Erste gespielt“, sagt Domaschenko. „Dort haben wir verloren, zu Hause in Rhaunen gewonnen.“ Doch das lässt wenig Rückschlüsse auf die Stärke der zweiten SG-Vertretung zu. „Es ist ein unbequemer Gegner“, hat sich der Kirner Trainer sagen lassen. „Außerdem spielen sie ohne Harz. Das ist ein Vorteil für sie.“ Um seine Mannschaft auf die ungewohnte Situation vorzubereiten, hat Domaschenko in den vergangenen 14 Tagen im Training auf das Klebemittel verzichtet und auch ein Testspiel ohne Verwendung von Harz bestritten. Ein guter Start wäre für die Kirner wichtig, um die hochgesteckten Ziele nicht gleich aus den Augen zu verlieren. ga

Handball (E)
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