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Bad Breisig

Kanuslalom: Statt Eispaddeln: Funk trainiert erst in der Wüste, dann mit Kängurus

Dass Kanuslalom eine Sommersportart ist, liegt auf der Hand. Da allerdings eine gute Form bereits im Frühjahr erreicht sein muss, ist ebenso völlig klar, dass besonders im Winter hohe Trainingsumfänge erbracht werden müssen. Frei nach dem Motto „die Medaillen sind im Schnee vergraben“ wird das Wintertraining daher auch bei deutlichen Minustemperaturen aufrechterhalten. Neben dem Ausdauertraining auf dem sogenannten ruhigeren Zahmwasser, welches bei Kälte noch gut absolvierbar ist, fällt dem Training der Wildwasserfähigkeiten besondere Bedeutung zu. Dank moderner Ausrüstung ist ein Wildwassertraining zwar bei großer Kälte möglich, aber trotzdem ist das Paddeln in einem Cocktailbecher mit Eisklumpen weder optimal noch ein großer Spaß.

Foto: thorsten Funk

Daher überbrückt die Bad Breisigerin Ricarda Funk diesen Winter mit zwei Wildwasser-Trainingslagern in wärmeren Gefilden: Die erste Etappe führt die für den KSV Bad Kreuznach startende Rheinländerin in die Wüste nach Dubai, genauer gesagt in das Emirat Abu Dhabi, an die Grenze zum Oman, rund 160 Kilometer südöstlich der Stadt Abu Dhabi. Dort liegt mitten im Wüstensand ein Wildwasserpark, der bei Temperaturen von etwa 20 Grad Celsius ein angenehmes Training ermöglicht.

Foto: s

Am 5. Februar geht es dann unter der Leitung von Bundestrainer Michael Trummer weiter zur zweiten Etappe nach Penrith (Australien). Das etwa eine Stunde von Sydney, am Fuß der Blue Mountains gelegene „Penrith Whitewater Stadium“ war der Austragungsort für die Kanu-Slalom-Veranstaltungen während der Olympischen Spiele von Sydney 2000. Dieser künstliche Wildwasserkurs wird Jahr für Jahr von vielen Nationen zum Warmwassertraining aufgesucht. Gleichzeitig findet mit dem ersten internationalen ICF Worldranking Race der Start in die neue Saison 2018 statt. Hier trifft Funk wieder auf ihre stärkste Konkurrentin, Jessica Fox. Während Funk in der vergangenen Saison den Weltcup für sich entscheiden konnte, hatte die Australierin bei der letzten WM im französischen Pau die Nase vorn.

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Paddeln in der Wüste statt in eisigem Wasser in heimischen Gefilden? Da fiel Ricarda Funk die Wahl nicht schwer.

 

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Toller Ausblick: Rund 160 Kilometer südöstlich der Stadt Abu Dhabi liegt mitten im Wüstensand ein Wildwasserpark, in dem Ricarda Funk ihr erstes Trainingslager verbringt.

Fotos: Thorsten Funk
Regionalsport extra (E)
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