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Montabaur

Das lange Bangen lohnt sich

Marcel Offermann von der RSG Soonwald hat beim Reitturnier in Montabaur-Horressen einen großartigen Erfolg perfekt gemacht. Er gewann mit Lio eine Springprüfung der Klasse S** mit Siegerrunde, da er als einziger Starter sowohl im Normalumlauf als auch in der verkürzten Siegerrunde ohne Strafpunkt geblieben war. Mit diesem Sieg hat der Winterburger die letzte Voraussetzung für das Goldene Reitabzeichen erfüllt. Er musste dafür zehn Springen der Klasse S gewinnen und eines der Klasse S** sowie zehn weitere Platzierungen an zweiter und dritter Stelle in der schweren Klasse verbuchen.

Nur Fliegen ist schöner: Marcel Offermann und Lio überqueren in Montabaur vor den Augen der Zuschauer den Schlusssprung des S-Stechens.  Foto: Marco Rosbach
Nur Fliegen ist schöner: Marcel Offermann und Lio überqueren in Montabaur vor den Augen der Zuschauer den Schlusssprung des S-Stechens.
Foto: Marco Rosbach

Mit seinem Erfolgspferd Lio hatte er bereits zehn S*-Springen gewonnen und tolle Platzierungen eingesammelt. Auch auf S**-Niveau hatte sich das Paar schon achtmal auf dem zweiten Rang platziert und weitere gute Ergebnisse erreicht. Sogar beim Springderby in Neuwied auf S***-Niveau hatten sich die beiden platzieren können. Allerdings fehlte für das Goldene Reitabzeichen der Sieg im S**-Springen. Beim Turnier in Framersheim war er mit seinem Pferd Tyson kurz davor, den ersehnten Sieg zu landen und damit die Voraussetzung zu erfüllen. Im Stechen trennte Offermann aber eine halbe Sekunde vom ersehnten Sieg. Auch Tyson war mit dem Winterburger Reiter bereits mehrfach in der schweren Klasse platziert und konnte gerade erst in Zeiskam und Montabaur Mächtigkeitsspringen gewinnen. In Montabaur steigerte er sich im Vergleich zu Zeiskam sogar noch einmal. Beim ersten Sieg war die Mauer 1,90 Meter hoch, beim zweiten sogar zwei Meter. Nur Offermann und Tyson schafften es, die Höhe fehlerfrei zu überwinden.

Auch mit seinem Schimmel Da Vinci platzierte sich Offermann mehrfach in schweren Springen. Seinen ersten Start in der schweren Klasse hatte er mit diesem Pferd 2010 in Saffig. Er konnte auf dem Weg zum Goldenen Reitabzeichen auch mit Da Vinci zwei S*-Springen gewinnen.

In Montabaur bei den Rheinland-Pfälzer-Reitertagen folgte nun aber mit Lio die Krönung. Sieben Paare hatten sich für das S-Stechen qualifiziert. Als zweiter Starter legte Offermann eine Nullnummer vor, war dabei allerdings verhalten unterwegs gewesen. Kaum einer der zahlreichen Zuschauer erwartete, dass seine gut 48 Sekunden zum Sieg reichen würden. Die Konkurrenz war dann auch deutlich schneller unterwegs, doch einer nach dem anderen baute einen Patzer ein, bis Offermann seinen großen Sieg bejubeln durfte. Dabei war allerdings Geduld gefragt. Da zwei Teilnehmer mit zwei Pferden fürs Stechen qualifiziert waren, wurde ihnen Zeit gewährt, sich an das jeweilige Pferd zu gewöhnen. Und so zog sich das Stechen hin, doch am Ende sollte sich das Warten und Bangen für Offermann gelohnt haben.

Seine sportliche Laufbahn startete das Reitass einst beim Turnier in Idar-Oberstein. Bereits im Alter von drei Jahren nahm er dort mit seinem Pony an Führzügelwettbewerben teil. Auch den ersten Sprung absolvierte er in Idar-Oberstein, damals noch auf dem Abreiteplatz. In den vergangenen Jahren gewann Offermann schließlich dort im Reitzentrum Abtei dreimal die U25-Springprüfung der Klasse S*. Am 5. August schließt sich der Kreis in Idar-Oberstein, denn der Winterburger erhält dann ausgerechnet bei diesem Turnier für seine tollen Erfolge das lang ersehnte Goldene Reitabzeichen verliehen. fas/cg/olp

Regionalsport extra (E)
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