Ihr erstes Ziel hat Angelina Köhler am ersten Wettkampftag in Paris mit dem Einzug ins Olympische Finale erreicht. Jetzt greift die 23-Jährige, die im Westerwald aufgewachsen ist, am Sonntagabend nach Edelmetall über 100 Meter Schmetterling. Foto: Michael Kappeler/dpa Michael Kappeler. Michael Kappeler/dpa
Paris/Ruppach-Goldhausen. Der Traum von einer Westerwälder Medaille bei den Olympischen Spielen in Paris lebt: Nach einer sehr kontrollierten Vorstellung im Vorlauf am Samstagvormittag hat die in Ruppach-Goldhausen aufgewachsene Angelina Köhler am ersten Wettkampftag auch im Halbfinale über 100 Meter Schmetterling die Nerven behalten. Als Vierte qualifizierte sich die 23-Jährige souverän für den Endlauf am Sonntagabend um 20.40 Uhr.
Im ersten Semifinalrennen in der Paris La Défense Arena musste sich Köhler, die am Samstagabend als amtierende Weltmeisterin über diese Distanz auf Bahn drei ins Rennen ging, nur der überragenden Gretchen Walsh geschlagen geben. Die US-Amerikanerin schwamm in 55,38 Sekunden Olympischen Rekord.