Bundesliga-Abstiegsrunde
TuS Kirchberg voll im Rennen um den Klassenverbleib
Falko Stockter war wie so oft ein zuverlässiger "Holz-Lieferant": Beim Heimspiel in der Abstiegsrunde räumte der Akteur des TuS
Falko Stockter war wie so oft ein zuverlässiger "Holz-Lieferant": Beim Heimspiel in der Abstiegsrunde räumte der Akteur des TuS Kirchberg 898/20 ab, in Trier am dritten Spieltag sogar 907/21. Auch deswegen hat der Bundesliga-Debütant TuS Kirchberg vor dem Finale am Sonntag in Rösrath gute Chancen auf den Verbleib in der 1. Liga.
B&P Schmitt

In Rösrath entscheidet sich am Sonntag, ob der TuS Kirchberg ein zweites Jahr in der 1. Bundesliga mitmischen darf. Die Hunsrücker haben sich in der Abstiegsrunde auf jeden Fall in eine ordentliche Ausgangsposition gebracht.

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Die Kegler des TuS Kirchberg haben sich beim Auftakt der Bundesliga-Abstiegsrunde in Kamp-Lintfort in eine gute Ausgangslage gebracht, drei Punkte brachten die Hunsrücker wieder zurück in den Abstiegskampf. Beim Heimspiel in Kirchberg und einen Tag später am dritten Spieltag in Trier legte der TuS nach und ist vor dem Finale am Sonntag (ab 12 Uhr) in Rösrath voll im Rennen um den Klassenverbleib.

Zweiter Spieltag in Kirchberg: Der TuS lieferte die Leistung ab, die von den Gastgebern gefordert war. Die Gäste aus Kamp-Lintfort, Trier und Rösrath konnten dem TuS den Tagessieg nicht streitig machen. Mit einer geschlossenen und starken Mannschaftsleistung verdiente sich der TuS vier wichtige Punkte. Ferdinand Fuchss machte für Kirchberg den Anfang und kam auf 898/18. Falko Stockter reihte sich ebenfalls bei 898/20 ein, hatte gegenüber Fuchss aber das bessere Räumergebnis vorzuweisen. Auch nach Block drei und dem Auftritt von Torsten Klingels (841/13) hatte der TuS die Führung innen. Kirchberg manövrierte sich immer weiter in sichere Fahrwasser und auch Markus Adams (895/17) schloss sich dem guten Niveau an. Im fünften Block stellte der TuS Kirchberg die Weichen auf Heimsieg. Matthias Bender stellte das Zählwerk auf 911/21 und sicherte damit auch den Hunsrückern die erste Zahl jenseits der 900-Holz-Schallmauer. Youngster Lukas Martin sorgte mit 866/15 für einen tollen Abschluss. Kirchberg hatte am Ende 199 Holz Vorsprung auf den Zweiten Trier, der mit Nico Klink (954/24) den Tagesbesten stellte. Dritter wurde Rösrath, Vierter Kamp-Lintfort.

Dritter Spieltag in Trier: In Trier zeigen die Hunsrücker einmal mehr eine geschlossene Mannschaftsleistung und scheiterten knapp am nächsten Dreier in den Play-offs. Kamp-Lintfort fing die Kirchberger am Schluss des Wettkampfs ab und brachte sich damit in die Pole Position im Kampf um den Klassenerhalt. Gastgeber Trier gewann, Rösrath wurde Letzter. Kirchberg erwischte dank Ferdinand Fuchss (887/19) einen guten Start, danach schlug Falko Stockter (907/21) richtig zu. Markus Adams kämpfte sich zu 851/9, ehe Marco Thees (826/3) etwas abreißen lassen musste. Matthias Bender brachte zwar 883/18 ins Ziel, aber Kamp-Lintfort zog im Kampf um den zweiten Platz hinter Trier nach Daniel Niesners Glanzstück (921/23) vorbei. Mit zwei Holz Rückstand auf Kamp-Lintfort ging Kirchberg in den letzten Block, aber Markus Adams (824/2) konnte den Kamp-Lintforter Christian Prante (847/6) nicht überholen. Somit wurde Kirchberg Dritter in Trier.

Die Ausgangslage vor dem Finale in Rösrath: Aus der Viererrunde steigen zwei Teams ab. Rösrath (acht Punkte) braucht ein Wunder, um noch auf Platz zwei vorzustoßen. Um die zwei Bundesliga-Tickets kämpfen Kamp-Lintfort, Trier (beide elf Punkte) und Kirchberg (zehn Punkte). Dank der meisten Einzelwertungspunkte (zählt bei punktgleich), muss Kirchberg entweder Trier oder Kamp-Lintfort hinter sich lassen, um den Klassenverbleib am Sonntagnachmittag in Rösrath bejubeln zu können.

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